Technische Betriebe Flawil: Mit Rückenwind in die Energiewende
Ein starkes Geschäftsjahr gibt den Technischen Betrieben Flawil Auftrieb: Das Fernwärmenetz wächst und 2026 startet der Bau der neuen Wärmezentrale.

Die Technischen Betriebe Flawil (TBF) haben im Geschäftsjahr 2025 die Versorgungssicherheit gewährleistet und gleichzeitig wichtige Zukunftsprojekte vorangetrieben, berichtet die Gemeinde Flawil. Im Zentrum stand der Aufbau der Fernwärmeversorgung.
Daneben investierten die TBF in Strom-, Gas-, Wasser- und Glasfasernetze und schlossen das Jahr mit einem deutlich besseren Ergebnis als budgetiert ab. Im Zentrum des Geschäftsjahres stand das Generationenprojekt Fernwärme Flawil.
Mit dem Netzausbau und der Vorbereitung der Wärmezentrale treiben die TBF die lokale Energiewende voran, um CO₂-Emissionen nachhaltig zu senken. Für das laufende Jahr 2026 ist bereits der Baustart der neuen Wärmezentrale geplant.
Erneuerbare Energie weiter ausgebaut
Auch der Energiebereich entwickelte sich positiv. Der Stromabsatz stieg auf 41,7 Gigawattstunden, wobei alle Kundinnen und Kunden ausschliesslich mit erneuerbarer Energie beliefert wurden.
Die lokale Ökostrom-Produktion erhielt durch eine neue Photovoltaikanlage bei der Badi Böden Auftrieb. Zudem flossen Investitionen in die Modernisierung der Trafostation Rudlen und die Umrüstung von 53 Strassenlampen auf LED.
Während der Gasabsatz stabil blieb – langfristig wird hier wegen des Umstiegs auf erneuerbare Heizungen mit einem Rückgang gerechnet –, erhöhte eine neue Verbindungsleitung die Netzsicherheit. Grosse Fortschritte gab es auch beim Wasser: Nach einjähriger Bauzeit ging das sanierte Reservoir Magdenau wieder ans Netz, flankiert von Leitungserneuerungen und strengen Qualitätskontrollen.









