Es war einmal…

    Gemeinde Oberuzwil
    Gemeinde Oberuzwil

    Flawil,

    Die vier Stationen des Oberuzwiler Märliweges konnten in den letzten Tagen wieder mit neuen Märchen bestückt werden – dank Heinrich Alder.

    Heinrich Alder und Patrick Lenz
    Heinrich Alder und Patrick Lenz - Gemeinde Oberuzwil

    «Das goldene Schloss», «Der Fischerssohn, der Rappe und der Schimmel», «Das Schneiderlein und die drei Hunde» sowie «Der Geiger und seine drei Gesellen» – diese vier etwas in Vergessenheit geratenen Märchen von Johann Wilhelm Wolf entführen Erzähler/-innen und Zuhörer/-innen gleichermassen in eine Fantasiewelt mit Königen und Prinzessinnen, mit Zauberei, mit hilfsbereiten Tieren und wunderlichen Figuren. Und natürlich gibt es am Schluss jedes Märchens ein glückliches Ende!

    Heinrich Alder und Patrick Lenz

    Während vieler Jahre war Heinrich Alder als Mitglied der Kulturkommission der Kopf und das Herz der Fachjury, wenn es um die Märchenauswahl und um die Rekrutierung neuer Autoren und Autorinnen ging. Mit kreativen Ideen, umfangreicher Fachkenntnis und einem grossen Netzwerk hat er massgeblich dazu beigetragen, dass inzwischen bereits über 70 verschiedene Märchen präsentiert werden konnten.

    Trotz seinem offiziellen Rücktritt Ende letzten Jahres bleibt er eine wertvolle Stütze für den Oberuzwiler Märliweg. So hat Heinrich Alder diesmal für jede der vier Stationen ein Märchen von Johann Wilhelm Wolf neu arrangiert.

    Er war es auch, der den ehemaligen Oberuzwiler Patrick Lenz motiviert hat, die Märchen zu illustrieren. Der gelernte Grafiker Patrick Lenz hat in unzähligen Stunden nicht nur wunderschöne Bilder gemalt, sondern mit enormem Einsatz die Märchen auch fachmännisch selbst gestaltet.

    Heinrich Alder und Patrick Lenz gehört ein grosser Dank für dieses ehrenamtliche Engagement!

    Längere Verweildauer

    Die vielen Einträge auf den Gästeseiten der Märchenbücher zeigen, dass der Oberuzwiler Märliweg nach wie vor fleissig besucht und geschätzt wird. Die Kulturkommission wird gerne weiterhin dafür besorgt sein, dass neue Geschichten präsentiert werden können – nächstes Mal im Spätsommer 2020.

    So bleibt etwas mehr Zeit als bisher, die Stationen am Waldrand zwischen Oberuzwil und dem Bettenauer Weiher zu besuchen bzw. sich eine Geschichte sogar mehrmals erzählen zu lassen.

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