Beim Fahrplanwechsel in Udligenswil per 12. Dezember 2021 verkürzen sich die Umsteigewege bei Bus und S-Bahn deutlich. Zugleich werden auch die Tarife erhöht.
Dorfzentrum Udligenswil.
Dorfzentrum Udligenswil. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Wie die Gemeinde Udligenswil informiert, hat der Verbundrat des Verkehrsverbunds Luzern (VVL) das Angebot des öffentlichen Verkehrs (öV) ab dem 12. Dezember 2021 verabschiedet. Für die Passagiere verkürzen sich die Umsteigewege zwischen Buslinien und der S-Bahn deutlich.

Mit der Fahrplananpassung erhöht sich das Angebot

Für Udligenswil bedeutet die Fahrplananpassung per 12. Dezember 2021 Verbesserungen bei der Linie 73 Luzern–Adligenswil-Udligenswil–Rotkreuz. Mit sechs zusätzlichen Kurspaaren auf dem Abschnitt Udligenswil–Rotkreuz wird von Montag bis Freitag durchgehend bis um 21 Uhr ein 30-Minuten-Takt angeboten. Somit ist auch Meierskappel aus Luzern und Rotkreuz häufiger erreichbar.

Beim Nachtnetz 73 Luzern Bahnhof – Udligenswil alte Post (-Rotkreuz Bahnhof Süd) verkehren an den Wochenenden jeweils drei Kurspaare pro Nacht bis Udligenswil, zwei davon weiter bis Meierskappel und davon eines bis Rotkreuz. Auf der Rückfahrt besteht um 4.10 Uhr in Rotkreuz Anschluss vom Nacht-RE von Zürich.

Mit der Umstellung werden die Preise erhöht

Gleichzeitig werden mit der Fahrplanumstellung auch die Preise für die Postauto-Kunden nach Rotkreuz markant erhöht. Grund für den massiven Preisaufschlag ist die Erweiterung des Tarifverbunds Passepartout nach Rotkreuz. Dadurch muss von Udligenswil nach Rotkreuz anstelle eines Streckenbilletts über drei Zonen nun ein Zonenbillett für vier Zonen gelöst werden. Das gleiche Billett ist künftig auch für die Fahrt über Ebikon oder Luzern nach Rotkreuz gültig.

Wie der Tarifverbund Passepartout in einer Medienmitteilung schreibt, setze er «mit der tarifarischen Integration von Rotkreuz (…) ein langjähriges Anliegen von Fahrgästen, Unternehmen, Schulen und Gemeinden um». Der Gemeinderat und der Ressortverantwortliche Verkehr, Florian Ulrich, setzen sich weiterhin für eine attraktive Erschliessung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ein und versuchen die Anbindungen zu den Anschlussbahnhöfen zu fördern.

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