LK Zug verabschiedet sich von drei prägenden Spielerinnen

    LK Zug Handball
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    Region Cham,

    Drei Spielerinnen, die Geschichte schrieben, verlassen den LK Zug: Jacqueline Petrig, Sara Zaetta und Nina Loretz beenden ihre Karrieren.

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    Handball. (Symbolbild) - Pixabay

    Wie der LK Zug Handball mitteilt, verabschiedet sich das Team auf die kommende Saison von drei Spielerinnen, die das Team, den Verein und den Sport mitgeprägt haben. Jacqueline Petrig, Sara Zaetta und Nina Loretz beenden im Sommer ihre Karrieren. Sie hinterlassen sportlich wie menschlich Spuren.

    Es ist nie einfach, Abschied zu nehmen. Aber es ist ein Privileg, solche Persönlichkeiten verabschieden zu dürfen. Denn diese drei Spielerinnen haben ihren Weg gemacht, jede auf ihre Art. Sie haben Verantwortung übernommen, sind zu Vorbildern geworden und haben auch Geschichte geschrieben.

    Jacqueline Petrig: Eine Legende in Blau-Weiss

    Jacqueline «Shaggy» Petrig hat den Frauenhandball in Zug über ein Vierteljahrhundert mitgeprägt. Mehr als 500 Einsätze, davon 328 Spiele in der SPL1 und über 1530 Tore sprechen eine deutliche Sprache.

    In der ewigen SPL1-Einsatzstatistik liegt sie damit auf Rang vier, vor der bisherigen Zuger Rekordspielerin Sybille Häfliger. In der ewigen Torschützenliste rangiert sie auf dem starken dritten Platz.

    Als schnelle, wendige Rückraumspielerin mit überraschenden Schlagwürfen war sie für viele Gegnerinnen kaum zu greifen. Ihre Qualitäten brachte sie auch im Schweizer Nationalteam ein: Mit 35 Einsätzen und 101 Toren. Petrig hat in der Spar Premium League ausschliesslich für den LK Zug gespielt, ein Ausdruck tiefer Identifikation mit dem Verein. Nun beendet sie ihre Karriere im Sommer, bleibt dem Club aber in administrativer Funktion erhalten.

    Sara Zaetta: Zuger Eigengewächs geht neue Wege

    Auch Sara Zaetta beendet ihre aktive Laufbahn im Sommer. Die Kreisläuferin durchlief alle Juniorinnenstufen beim LK Zug und war Teil des ersten Jahrgangs der Concordia Handball Academy. 2021 feierte sie ihr Debüt in der SPL1, war seither ein fester Bestandteil des Fanionteams und überzeugte stets mit ihrer Spielart und ihrem Kampfgeist.

    Nina Loretz: Von Kriens nach Zug

    Die grossgewachsene Linkshänderin stiess 2021 vom HC Kriens über den BSV Stans zum SPL2-Team des LK Zug. Mit viel Engagement und Teamgeist entwickelte sie sich kontinuierlich weiter und feierte 2022 ihr Debüt in der SPL1.

    In 50 Einsätzen für das Fanionteam brachte sie ihre Fähigkeiten im rechten Rückraum ein und unterstützte das Team verlässlich. Auch Loretz wird im Sommer ihre Handballkarriere beenden.

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