Muri unterstützt Forderung nach Bypass Bern Ost
Muri bei Bern unterstützt die gemeinsame Stellungnahme zu «Verkehr '45» und reicht zusätzlich eigene Anmerkungen zur Bedeutung des Bypasses Bern Ost ein.

Wie die Gemeinde Muri bei Bern mitteilt, unterstützt die Gemeinde die Forderung des Fokusraums Bern Ost (FRBO) nach einer zukunftsgerichteten und auf die regionale Entwicklung abgestimmten Verkehrsinfrastruktur. Aus ihrer Sicht müssen dabei die langfristigen Wechselwirkungen zwischen Verkehr, Siedlungsentwicklung und Lebensqualität berücksichtigt werden.
Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sich die Region Bern Ost weiterentwickeln und gleichzeitig die Wohn- und Lebensqualität erhalten kann.
Bypass Bern Ost soll Muri entlasten
Mit ihrer eigenen Stellungnahme ergänzt die Gemeinde einzelne Aspekte aus kommunaler Sicht. Eine besondere Bedeutung hat dabei der Bypass Bern Ost. Das Projekt könnte langfristig bestehende räumliche Zäsuren reduzieren, die Siedlungsgebiete von Verkehr entlasten und neue Spielräume für die räumliche Entwicklung von Muri eröffnen.
Die Gemeinde möchte deshalb auch die verkehrliche Bedeutung des Bypasses und seine möglichen Auswirkungen auf die weitere Entwicklung von Muri in adressieren.
Insbesondere unterstreicht die Gemeinde Muri, dass durch die aktuell bestehende Autobahn A6 quer durch die Gemeinde eine enorme räumliche Trennung herrscht, mit erheblichen Auswirkungen auf Siedlungsentwicklung, Lärm und Gesundheit.
Der geplante Bypass BernOst leistet somit nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Funktionsfähigkeit des übergeordneten Verkehrsnetzes, sondern auch zur Lebensqualität der Bevölkerung. Damit ist der Bypass Bern-Ost ein Beispiel dafür, wie ein Infrastrukturprojekt gleichzeitig verkehrliche und räumliche Ziele verfolgen kann.






