Ende der Polizeistunde – Jungfreisinn Stadt Bern begrüsst Entscheid

    Jungfreisinnige Stadt Bern
    Jungfreisinnige Stadt Bern

    Bern,

    Der Grosse Rat hat die Motion zur Abschaffung der Polizeistunde überwiesen. Die Jungfreisinnigen fordern nun eine rasche Umsetzung durch den Regierungsrat.

    Cuba Bar Bern
    Blick auf die Cuba Bar in Bern. - Instagram/@cubabarbern

    Der Grosse Rat hat die Motion zur Abschaffung der Polizeistunde überwiesen. Damit geht eine langjährige Forderung des Jungfreisinns Stadt Bern in Erfüllung. Die Jungfreisinnigen gratulieren Grossrat Claude Grosjean (GLP) zum Erfolg und fordern nun eine rasche Umsetzung durch den Regierungsrat.

    Die bisherige Sperrstunde ab 00.30 Uhr verursachte unnötige Bürokratie und Kosten. Wer länger geöffnet haben wollte – sei es ein Club oder ein Restaurant mit einer Hochzeitsgesellschaft –, musste jedes Mal Überzeitbewilligungen beantragen. Eine pauschale Regelung wird den heutigen, unterschiedlichen Betriebsmodellen nicht mehr gerecht.

    Elisa Strebel, Co-Präsidentin des Jungfreisinns Stadt Bernsagt dazu: «Gewerbetreibende wissen selbst am besten, wann ihre Gäste feiern wollen. Es braucht keinen Staat, der vorschreibt, wann das Licht ausgehen muss.»

    Der Schutz von Anwohnenden und Arbeitnehmenden bleibt dennoch gewahrt: Bei konkreten Lärmproblemen kann die Stadt weiterhin gezielt Massnahmen wie Schallschutzauflagen oder Sicherheitsdienste anordnen.

    Corsin Casty, Co-Präsident des Jungfreisinns Stadt Bern, kommentiert: «Länger offen zu haben muss die Regel sein, nicht die Ausnahme. Wir sollten nicht allen vorsorglich den Riegel schieben, sondern gezielt dort einschreiten, wo Regeln missachtet werden.»

    Der Jungfreisinn Stadt Bern erwartet nun vom Regierungsrat, dass er die Anpassung des Gastgewerbegesetzes zügig anpackt.

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