Emmental: Skorps feiern ungefährdeten 6:2-Sieg gegen die Riders
Die Unihockeyanerinnen des UHV Skorpion Emmental haben im Forum Sumiswald BE die FB Riders DBR mit 6:2 besiegt. Vier der Tore fielen bereits im ersten Drittel.

Sonntag-Spätnachmittag-Abend in der Forumshalle in Sumiswald. Die Gäste kommen aus Dürnten-Bubikon-Rüti und nennen sich kurz Riders. Die Skorps sind klar in der Favoritinnenrolle zu sehen und haben sich auch vorgenommen, das heutige Spiel deutlich zu gestalten und über 60 Minuten konstant aufzutreten.
Entsprechend motiviert und animiert startete die Partie. Nicht einmal fünf Minuten waren gespielt, als Corin Haldemann und Jana Steinmann bereits je einmal getroffen hatten. Letztere übrigens mit ihrem ersten L-UPL-Tor in den Farben der Skorps, herzliche Gratulation!
Bis zur ersten Drittelspause sollten ebenjene Spielerinnen noch einen Doppelpack schnüren, beide erwischten die Zürcher Schlussfrau beim zweiten Mal mit einem Gewaltschuss ins Lattenkreuz. Der Rest ist in den Startminuten schnell erzählt: Hartnäckige Zürcherinnen, die den Spielaufbau früh störten, und Skorps, die ein Chancen- und Spielanteilsplus zu verzeichnen hatten, nebst Steinmann und Haldemann konnte aber noch keine weitere Emmentalerin reüssieren.
Das änderte sich kurz nach dem Wiederanpfiff in den Mittelabschnitt: Alyssa Buri schoss nach Vorarbeit durch Verletzten-Rückkehrerin-Jane Salzmann direkt ab und der Ball prallte von der Defense lobartig und unhaltbar ins Zürcherinnen-Tor ab. 5:0 und ein vielversprechender Start für ein weiteres unterhaltsames Drittel. Zuschauende, die nun ein Torfestival erwarteten, wurden leider enttäuscht.
Die Skorps schalteten einen Gang zurück, gingen in den Verwaltungsmodus und liessen in vielen Aktionen kleine Ungenauigkeiten zu. So war es auch verdient, dass die Riders ihrerseits nach 31 Minuten über den ersten Treffer jubeln konnten.
Die Ansage fürs Schlussdrittel war deutlich: An Drittel 1 anknüpfen und für klare Verhältnisse sorgen. Kurz: Mission gescheitert. Obwohl die Skorps nie Gefahr liefen, das Spiel zu verlieren, und schlussendlich einen ungefährdeten 6:2-Sieg feiern konnten, glich das Schlussdrittel einem Abspulen.
Bemühungen und Anzeichen waren sichtbar, Killerinneninstinkt und Konsequenz fehlten hie und da.
Der Auftakt zu den beiden einzigen Toren in diesem Drittel machte ein unübersichtlicher Ball im Slot der Emmentalerinnen und als Gisler am schnellsten reagierte, zappelte der Lochball ein zweites Mal hinter Ladina Töndury im Tor.
Die Skorpser-Reaktion folgte nur 2 Minuten später: Die eingewechselte Mia Scherler führte einen energisch vorgetragenen, vorbildlichen Bandenzweikampf in der eigenen Hälfte, ermöglichte den Ballgewinn und den Rush nach vorne der pfeilschnellen Alyssa Buri, die frei stehende Aline Marti musste nur noch einschieben, entschied sich jedoch für ein Geschoss mit nahezu 200 km/h aus nächster Nähe zum Tor, Highlight des Drittels!
Übrigens: Neo-Skorerin Steinmann durfte nach Spielschluss verdientermassen den Best-Player-Preis abholen.
Honorable Mentions haben sich auch die beiden Horvath-Schwestern verdient: Mira steuerte mit dem Assist zum ersten Tor von Steinmann ebenfalls ihren ersten Skorerpunkt im Skorpsdress bei und Alia kam nach ihrem Verletzungspech zu den ersten Einsatzminuten im Team der Emmentalerinnen.
Ein dominanter Start war genug, um diese Pflichtaufgabe heute zu erfüllen! Für die Doppelrunde nächstes Wochenende in der Stighag bei Kloten und den Cup-Knaller gegen Zug am Sonntag wird es sicherlich 120 starke Minuten brauchen, um Erfolge feiern zu können!
Das Fanionteam freut sich auf eure Unterstützung am Sonntag, um 17 Uhr im Forum Sumiswald.






