Emmental: Skorpioninnen scheiden im Cup mit 1:12 aus
Im Cup-Achtelfinale unterlag der UHV Skorpion Emmental im Forum Sumiswald BE dem Titelverteidiger Zug United mit 1:12. Alyssa Buri gelang der Ehrentreffer.

Mit Zug United wartete im Cup-Achtelfinale das wahrscheinlich schwierigste Los und die Gegnerinnen des letztjährigen Cupfinals. Nach der ärgerlichen und unnötigen Niederlage tags zuvor in Kloten wollte man sich im Lager der Skorpioninnen rehabilitieren. Die Stimmung vor dem Spiel war gelöst und kämpferisch.
Bereits in den Startminuten zeigte sich, dass die Zugerinnen mit der Mission Cuptitelverteidigung angereist waren. Ihr Tempo und ihre Aggressivität waren von Beginn an dominant. Nach 4 Minuten vermochte Ladina Töndury den Penalty von Gerig noch zu parieren, 3 Minuten später eröffnete Franca Hürlimann allerdings das längst verdiente Score für die Zugerinnen.
Die Skorps fanden im ersten Drittel kein Mittel, um selbst zu Chancen zu kommen, und konnten sich beim Stand von 0:4 ein erstes Mal in die Katakomben zurückziehen, um die Wunden zu lecken und neuen Mut zu schöpfen.
Das Mitteldrittel war allerdings gerade mal 5 Minuten alt, als es bereits 0:6 hiess: Torgarantin Croneld und Müller im Powerplay sorgten für das Ersticken eines allfälligen Skorpser Aufbäumens. Das Powerplay der Emmentalerinnen vermochte der Defense 2 Minuten Verschnaufpause zu geben und doch einige Torschüsse auf Holle abzufeuern. Für einen zählbaren Erfolg reichte es aber (noch) nicht.
Im Schlussabschnitt und beim Stand von 0:8 war Alyssa Buri schliesslich für den Ehrentreffer der Emmentalerinnen zuständig. In den Linien wurde nun munter rotiert, versucht, neue Impulse zu setzen, und beim Stand von 1:10 nach knapp 53 Minuten mit Timeout und 6 vs. 5 nochmals alles in die Waagschale geworfen.
Doch sowohl Helen Bircher, seit Minute 40 als neuer Rückhalt im Skorpser Tor, als auch jegliche andere Impulse von den Skorps schienen heute an den Zugerinnen abzuprallen. Zu intensiv, zu souverän, zu effizient und schnell war ihr Auftritt im Forum Sumiswald.
In einem K.O.-Spiel spielt das Resultat schlussendlich keine Rolle. Niederlage ist Niederlage. Diese deutliche heute schmerzt besonders.
Sie gibt aber auch Anlass, kämpferisch in die Zukunft zu blicken, die richtigen Rädchen zu drehen und in zwei Wochen im Berner Derby gegen BEO zurückzuschlagen. Der Fokus liegt nun ganz auf der Meisterschaft und auf dem Weg, schrittweise zurück zum Erfolg zu finden!






