Bern: Löwinnen treffen auf Bern und Neuenburg
Die ZSC Lions Frauen spielen am Samstag auswärts beim SC Bern und am Sonntag in der Swiss Life Arena in Zürich gegen die Neuchâtel Hockey Academy.

Auswärtsspiel am Samstag, Heimspiel am Sonntag: Die ZSC Lions Frauen treffen am Wochenende auf den SC Bern (14.00 Uhr, PostFinance Arena) und auf die Neuchâtel Hockey Academy (13.15 Uhr, Swiss Life Arena).
Nach der Nationalmannschaftspause geht es für die Löwinnen mit einem Doppeltermin weiter. Sowohl der SC Bern als auch die bisher noch punktelosen Neuenburgerinnen können unabhängig von der Tabellenlage mitunter sehr unangenehme Gegner sein. Der SC Bern mutierte auf diese Saison hin von einem der Meisterfavoriten zu einem der vielen Teams mit Playoff-Aussichten.
Nicht weniger als elf Spielerinnen – darunter das ganze Ausländerinnen-Quartett um Topscorerin Estelle Duvin – haben die Hauptstadt verlassen. Zwar sind vier neue Ausländerinnen gekommen, die Abgänge erfahrener Schweizer Spielerinnen wie Stefanie Wetli, Kaleigh Quennec oder Cindy Joray konnten die Bernerinnen jedoch nicht ersetzen. Die Ex-ZSC-Stürmerin Sinja Leemann und Lara Christen (auch sie mit ZSC-Vergangenheit) führen ein junges Team mit wenig Erfahrung, aber viel Potenzial. Das merkt man den Bernerinnen bisweilen an.
Die «jungen Wilden» aus Thun und der Ajoie verfügen über viel Potenzial, aber sie müssen sich erst an die Women's League gewöhnen. Nicht weniger als zehn Youngsters gehören dem Trainingskader der U18-Nationalmannschaft an.
Sowohl der SC Bern als auch die ZSC Lions Frauen haben bisher drei Partien für sich entschieden und liegen im Tabellenmittelfeld auf den Rängen vier und fünf. Bern holte dabei dreimal drei Punkte, die Zürcherinnen einen Zähler weniger (Shootout-Sieg gegen Davos). Die Ausgangslage ist in diesem Derby offen, wobei sich beim SCB immer die Frage stellt, wer von den Leihspielerinnen im Aufgebot stehen wird.
Eine weitere Gemeinsamkeit betrifft die beiden treffsichersten Spielerinnen: Sinja Leemann und ihre ehemalige Teamkollegin Lisa Rüedi trafen bisher fünfmal.
Noch keine Punkte hat die Neuchâtel Hockey Academy auf ihrem Konto. Nach drei klaren Startniederlagen (unter anderem 0:7 gegen die ZSC Lions Frauen) scheinen sich die Neuenburgerinnen etwas gefangen zu haben. Dies, obwohl ihre beste Spielerin, die kanadische Stürmerin Brooklyn Schneiderhan, ihre Saison wegen Hüftproblemen vorzeitig beenden musste.






