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    Basler Regierung will Barfüsserplatz radikal umgestalten

    Keystone-SDA Regional
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    Basel,

    Der Barfüsserplatz in Basel soll ein komplett neues Erscheinungsbild erhalten. Dazu will die Basler Regierung einen Wettbewerb lancieren.

    Basler Regierung
    Am 20. Oktober werden im Kanton Basel-Stadt die politischen Verhältnisse neu geordnet, mit möglichen Veränderungen im Grossrat und einer voraussichtlichen Bestätigung der Amtsinhaber. (Symbolbild) - Keystone

    Ein anonymer Wettbewerb soll verschiedene Möglichkeiten für den Barfüsserplatz aufzeigen, wie die Basler Bau- und Verkehrsdirektorin Esther Keller (GLP) am Freitag, 3. Juni 2022, vor den Medien sagte. «Wir möchten den Platz neu denken.»

    Anstoss für den im Jahr 2023 geplanten Wettbewerb ist die ohnehin anstehende Erneuerung des Barfüsserplatzes im Rahmen der behindertengerechten Umgestaltung von ÖV-Haltestellen – auch müssen die Tramgleise erneuert werden. Dabei solle der «Barfi» gleich als Ganzes angeschaut werden, wie Keller sagte. Zumal der Platz mit dem neu gestalteten Stadtcasino ohnehin eine Veränderung erfahren habe.

    Auf dem künftigen Barfüsserplatz sind laut Keller weniger Verkehrsflächen vorgesehen. Fussgänger sowie Cafés sollen mehr Platz erhalten. Zudem ist eine stärkere Begrünung geplant. Das Bau- und Verkehrsdepartement sieht auch vor, auf dem künftigen Barfüsserplatz eine unterirdische Velostation zu errichten, die Platz für rund 1000 Velos Platz bieten soll.

    Fahrbahnschlaufe ist nicht mehr erwünscht

    Das heutige markante Tramhäuschen muss gemäss Keller verschwinden. Nicht mehr erwünscht ist ebenfalls die heutige Fahrbahnschlaufe. Weiter sollen die Taxistandplätze künftig am Steinenberg zu stehen kommen. Fahrten für Taxis oder Gewerbe auf dem Barfüserplatz bleiben indes möglich.

    Bis es zu einer Umgestaltung des Barfüsserplatzes kommen könnte, dauert es aber noch eine Weile. Die Verwaltung will bis Ende 2025 ein Vorprojekt konkretisieren. Für die Umgestaltung des Barfüsserplatzes wird derzeit mit Kosten von rund 20 Millionen Franken gerechnet.

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