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    Basler Kulturinstitutionen konsterniert über Verschärfungen

    Keystone-SDA Regional
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    Basler Kulturinstitutionen, vom Marionettentheater bis zum Sinfonieorchester, reagieren konsterniert auf die vom Kanton am Freitag kommunizierte Reduktion der Zuschauerzahl bei Veranstaltungen auf 15 Personen. Zum Teil werden sie ihr Programm aber dennoch nicht auf Eis legen.

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    Die Stadt Basel. - Pixabay

    Basler Kulturinstitutionen, vom Marionettentheater bis zum Sinfonieorchester, reagieren konsterniert auf die vom Kanton am Freitag kommunizierte Reduktion der Zuschauerzahl bei Veranstaltungen auf 15 Personen. Zum Teil werden sie ihr Programm aber dennoch nicht auf Eis legen.

    Die Reduktion auf 15 Personen sei ein falsche Signal und nicht nachvollziehbar, heisst es in einer am Freitag veröffentlichten gemeinsamen Medienmitteilung von über einem Dutzend Kulturinstitutionen, die sich zum «Netzwerk Kulturpolitik Basel» zusammengefunden haben. Die Liste der Mitunterzeichner ist breit gestreut, mit Organisationen, die vom Rockförderverein der Region Basel bis zum Theater Basel oder dem Sinfonieorchester Basel reicht.

    Im gemeinsamen Communiqué plädieren die Institutionen für eine «Differenzierung»: Ob 50 oder 15 Personen in zum Teil grossen Räumen einer Veranstaltung mit Maske folgten, verändere die Ansteckungsgefahr nicht, heisst es.

    Auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA beschrieben die Institutionen die konkrete Auswirkung auf ihr Programm unterschiedlich. Im Theater Basel dürfte es, auch wenn der definitive Entscheid noch nicht gefallen sei, auf eine Schliessung des Betriebs bis 13. Dezember hinauslaufen, sagte Anja Dirks als Vertreterin des Leitungsteams. Das Sinfonieorchester Basel will aber weitermachen, sagte der Direktor des Sinfonieorchesters Basel, Franziskus Theurillat.

    Das sagte auch der Geschäftsleiter der Kaserne Basel, Thomas Keller: Die Künstlerinnen und Künstler seien da und wollten auftreten. Aber auch wenn dieser Quasi-Lockdown mit dem kantonalen Hilfspaket finanziell mehr oder weniger abgesichert sei, seien Veranstaltungen vor nur 15 Personen natürlich eine grosse Herausforderung.

    Auch im Theater Basel werde man nicht auf totalen Stillstand setzen. Es würden weiter Proben stattfinden, um am 14. Dezember wieder loslegen zu können, sagte Dirks.

    Die Basler Regierung hatte am Freitag angesichts der stark steifenden Infektionszahlen neben der Schliessung der Restaurants, Cafés und Bars eine Reduktion der Personenzahl bei öffentlichen Veranstaltungen auf 15 Personen verfügt. Diese Massnahme ist vorerst bis 13. Dezember befristet.

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