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    Bittere Pleite: Baden-Endingen scheitert an eigenen Fehlern

    HSG Baden-Endingen
    HSG Baden-Endingen

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    Die HSG Baden-Endingen unterliegt bei Yellow/Pfadi Espoirs knapp mit 26:27. Trotz 16 Paraden von Schneider verhindern zu viele Fehler einen möglichen Sieg.

    Lino Schneider
    Baden-Endingen-Torhüter Lino Schneider hielt sein Team über weite Strecken im Alleingang im Spiel. - HSG Baden-Endingen

    Wie die HSG Baden-Endingen berichtet, verliert das Team in der AXA-Arena gegen die SG Yellow/ Pfadi Espoirs knapp mit 27:26 und verpasst damit eine weitere Gelegenheit, sich im Tabellenmittelfeld nach vorne zu orientieren.

    Dabei hatte der Sieg lange in Reichweite gelegen – vor allem dank dem überragenden Torhüter Schneider. Nun wartet am kommenden Mittwoch mit NLB-Leader Handball Emmen die nächste grosse Herausforderung.

    Torhüter Schneider setzt ein Ausrufezeichen

    Mit 16 Paraden und einer Abwehrquote von 40 Prozent, darunter auch ein parierter Siebenmeter, hielt Schneider sein Team über weite Strecken im Alleingang im Spiel. Dass die Winterthurer am Ende «nur» 27 Treffer erzielten, war zu einem grossen Teil sein Verdienst.

    Baden-Endingen, das in dieser Saison immer wieder mit der eigenen Verteidigung zu kämpfen hatte, konnte heute mit nur 27 Gegentoren einen Bestwert aufstellen und der Sieg war in Griffweite.

    Erfreulich war auch die Rückkehr von Rückraumschütze Sehic. Nach seiner Verletzung stand er erstmals wieder auf dem Feld und unterstützte sein Team mit sieben Toren. Damit unterstrich er einmal mehr seine Bedeutung für das Angriffsspiel der HSG Baden-Endingen.

    Zu viele Fehler kosten den möglichen Sieg

    Auch wenn Baden-Endingen mit Torhüter Schneider und Rückkehrer Sehic zwei starke Trümpfe in der Hand hatte, gelang es den Gästen nicht, dem Spiel den Stempel aufzudrücken und die Routine auszuspielen.

    Ein Blick auf die Statistik erklärt, weshalb am Ende nichts Zählbares herausschaute: Baden-Endingen produzierte nahezu doppelt so viele technische Fehler wie die jungen Winterthurer und kassierte zudem fast dreimal so viele Zeitstrafen. Diese Nachteile verhinderten, dass die Aargauer ihre Chancen nutzen und Punkte nach Hause nehmen konnten.

    Nächster Härtetest gegen Leader Emmen

    Mit Rang sieben bleibt Baden-Endingen im Tabellenmittelfeld hängen – eine Position, die das vorhandene Potenzial nicht widerspiegelt. Dabei wäre mit zusätzlichen Punkten ein Vorstoss in der Tabelle durchaus möglich gewesen, da die Teams vor den Aargauern in Reichweite liegen.

    Die nächste Aufgabe wird allerdings nicht einfacher. Bereits am kommenden Mittwoch gastiert mit Handball Emmen der aktuelle Tabellenführer in der GoEasy-Arena in Station Siggenthal. Die Innerschweizer haben in 21 Spielen erst drei Niederlagen kassiert und reisen mit einer Serie von vier Siegen in Folge an.

    Für Baden-Endingen ist es eine hohe Hürde, aber auch eine Chance. Um gegen den Leader bestehen zu können, wird es nötig sein, dass alle Spieler ihre Leistung abrufen und das Team geschlossen an seine Grenzen geht.

    Gelingt dies, bietet sich die Möglichkeit, ein Ausrufezeichen zu setzen und dem Favoriten ein Bein zu stellen. Anpfiff ist am Mittwoch, 1. April, um 20 Uhr in der GoEasy-Arena

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