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    Baden: Kunstraum öffnet die Türen zum Kunstdepot

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    In Baden AG startet der Kunstraum am 21. August mit «Was bleibt? Praktiken des Sammelns» – sieben Kunstschaffende treffen auf die städtische Sammlung.

    Der Schlossbergplatz in Baden.
    Der Schlossbergplatz in Baden. - Nau.ch / jpix.ch

    Was bewahren wir, wenn wir sammeln? Wie entstehen Sammlungen, welche Geschichten werden gespeichert, welche gehen verloren, und nach welchen Kriterien wird geordnet und archiviert? Die Ausstellung «Was bleibt? Praktiken des Sammelns» nimmt diese Fragen zum Ausgangspunkt und geht Sammeln als kultureller, institutioneller und künstlerischer Praxis nach.

    Im Zentrum steht das Depot der Kunstsammlung der Stadt Baden – wortwörtlich. Was üblicherweise hinter verschlossenen Türen bleibt, rückt hier in den Ausstellungsraum. Dabei steht nicht die Präsentation einzelner Werke im Vordergrund, sondern die Situation des Aufbewahrens selbst.

    Das Depot erscheint als Ort des kulturellen Gedächtnisses, aber auch als Ort der Kategorisierung und Wissensordnung.

    Sieben künstlerische Positionen erweitern den Denkraum

    Die Arbeiten von Paloma Ayala, Johanna Bossart, Ishita Chakraborty, Christoph Eisenring, Cornelia Hesse-Honegger, Marianne Mueller sowie Barbara Signer und Michael Bodenmann eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Praktiken des Sammelns. Ihre Werke beschäftigen sich mit Archiven, Beobachtungen, Fundstücken, Erinnerungen und Formen der Dokumentation. Dabei treten die künstlerischen Positionen nicht in einen direkten Dialog mit der städtischen Kunstsammlung, sondern erweitern den Denkraum der Ausstellung und werfen Fragen zum Erhalten, Ordnen und Weitergeben auf.

    Institutionelle Formen des Bewahrens stehen neben persönlichen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Strategien des Sammelns.

    «Was bleibt? Praktiken des Sammelns» lädt dazu ein, den Blick hinter die Kulissen einer Sammlung zu richten und über die Bedeutung von Archiven, Speichern, Ordnungen und Erinnerungsorten nachzudenken. Sammeln erscheint dabei nicht als neutrale Tätigkeit, sondern als aktive Praxis des Auswählens, Dokumentierens und Erinnerns, die immer auch Zukunft mitgestaltet.

    Ausstellungsinformation zu «Was bleibt? Praktiken des Sammelns»

    Laufzeit: 22. August bis 8. November 2026

    Vernissage: Freitag, 21. August 2026

    18.30 Uhr Türöffnung

    Begrüssung Steffi Kessler, Stadträtin Ressort Kultur

    Ausstellungseinführung Patrizia Keller, Leiterin Kunstraum Baden und Fanny Frey, Mitarbeiterin Projekte und Vermittlung Sie sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

    Rahmenprogramm

    Besuchen Sie das abwechslungsreiche Programm mit Rundgängen, Musik-Performances, Workshops und Gesprächsrunde.

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