Kanton Appenzell Innerrhoden: Notfalltreffpunkte für den Fall eines Blackouts
Der Kanton Appenzell Innerrhoden richtet bis Anfang 2027 in allen Bezirken Notfalltreffpunkte ein. Dort gibt es Informationen und Hilfe bei Stromausfall.

Die Standeskommission hat die Einrichtung von Notfalltreffpunkten genehmigt. Der Kanton Appenzell I.Rh. richtet bis Anfang 2027 Notfalltreffpunkte in allen Bezirken ein. Dort erhält die Bevölkerung Informationen und kann Hilfe anfordern, wenn Handy und Internet ausfallen.
Wenn bei einem grossflächigen Stromausfall das Mobilfunknetz nicht mehr funktioniert und die gewohnten Informationskanäle ausfallen, braucht die Bevölkerung eine verlässliche Anlaufstelle. An den Notfalltreffpunkten erhält die Bevölkerung aktuelle Informationen zur Lage und kann sich bei Notfällen melden. Die Treffpunkte werden in allen Bezirken des Kantons eingerichtet und sind Teil eines schweizweiten Konzepts.
Neue Bundesvorgaben umgesetzt
Seit Januar 2026 verpflichtet das neue Bundesgesetz über den Bevölkerungsschutz die Kantone, Notfalltreffpunkte zu betreiben. Die Standeskommission hat nun das entsprechende Konzept genehmigt und als verbindliche Nutzungsrichtlinie erklärt.
Umsetzung mit Unterstützung der Bezirke
Die Umsetzung erfolgt ab 2027 durch den Kantonalen Führungsstab zusammen mit der Zivilschutzorganisation Appenzell I.Rh. Die Bezirke unterstützen das Projekt und werden in die konkrete Umsetzung zusammen mit den beteiligten Partnerorganisationen einbezogen.
Rechtzeitige Information der Bevölkerung
Die Bevölkerung wird rechtzeitig über die Standorte und Funktionsweise der Notfalltreffpunkte informiert.










