Das Städtli wird zur kleinen Abenteuerwelt

Mit Sandkasten, Sprechrohr und Naschbeet wertet die Stadt Altstätten die Verweilzone auf. Die mobilen Möbel bieten Kindern Raum für Abenteuer im Zentrum.

Spielmöbel
Im Städtli darf wieder gespielt und gesändelt werden: Altstadtkoordinatorin Astrid Rohrhirs hat die neuen Spielmöbel entwickelt. - Stadt Altstätten

Wie die Stadt Altstätten berichtet, brauchen seit 12. Mai Familien etwas mehr Zeit, wenn sie über den Frauenhofplatz spazieren: Zwei neue Spielmöbel locken zum Sandburgen bauen, Memory spielen oder dazu, durchs Sprechrohr Geheimnisse zu flüstern – und laden Klein und Gross ein, gemeinsam Zeit im Städtli zu verbringen.

Wo Kinder spielen und lachen, fühlen sich auch die Grossen wohl. Genau das möchte die Verweilzone beim Frauenhof schaffen: einen Ort, an dem Menschen zusammenkommen und gerne etwas länger bleiben. Für einen Schwatz, einen Kaffee am Nachmittag oder einen Apéro in der Abendsonne.

Die Idee für die neuen Spielmöbel hatte Altstadtkoordinatorin Astrid Rohrhirs. Immer wieder erzählten ihr Eltern, wie sehr sie doch den Pop-up-Sandkasten aus dem Jahr 2022 vermissen.

Also begann sie zu tüfteln; an einem mobilen Spielmöbel, das zu den bestehenden Sitzbänken passt. Denn auf dem Frauenhofplatz finden regelmässig Veranstaltungen statt. Darum lassen sich die Möbel – genau wie die Bänke – unkompliziert mit einem Teleskopstapler verschieben.

Entdecken, spielen, naschen

Dabei war schnell klar: Hier sollen Kinder spielen, entdecken und sich austoben können. So wird heute durchs grosse Sprachrohr telefoniert, im Sandkasten entstehen Kuchen und Fantasiewelten und beim Memory-Spiel gilt es, die passenden Altstätter Figuren zu finden.

Kleine Wirbelwinde können über das Netz balancieren, die Beine baumeln oder Erdbeeren stibitzen. Denn das Spielmöbel ergänzt ein liebevoll bepflanztes Naschbeet.

Damit das Spielen auch an warmen Tagen Freude macht, spenden eine Rankpflanze und ein Sonnenseegel angenehmen Schatten. Umgesetzt hat die beiden Spielmöbel die Firma Wüst Metallbau aus Altstätten.

«Es soll wieder lebendig werden»

«Ich freue mich riesig, wenn die Kinder die Verweilzone mit Leben füllen, in den Seilen hängen und gemeinsam Sandburgen bauen», sagt Astrid Rohrhirs. Seit Anfang Mai ist sie aus dem Mutterschaftsurlaub zurück und führt nun gemeinsam mit Michael Dietsche wieder das Altstadtlabor an der Obergasse 5. Wie bis anhin stehen die Türen dort offen für Stadtgespräche jeweils am Dienstag von 14 bis 19 Uhr sowie am Donnerstag von 9 bis 12 Uhr.

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