Der FC Aarau muss sich am Ostermontag, 18. April 2022 auswärts gegen den FC Thun knapp mit 1:2 geschlagen geben.
FC Aarau gegen FC Thun
Allen Njie gegen Fabian Rüdlin. - FC Aarau

Die Begegnung in der Stockhorn Arena begann mit zwei Teams auf Augenhöhe. Einmal musste Thun-Keeper Nino Ziswiler einen Fernversuch von Kevin Spadanuda abprallen lassen (3.), wenige Minuten später setzten Roland Ndongo (5.) und Shkelzen Gashi (7.) ihre Abschlüsse über das gegnerische Tor.

Insgesamt waren die Akteure auf dem Kunstrasen aber darauf bedacht, nicht zu grosse Risiken einzugehen, sodass die zwingenden Chancen ausblieben. Da war Torhüter Simon Enzler durch Weitschüsse von Marco Bürki (25.) sowie Nikki Havenaar (29.) nicht aus der Ruhe zu bringen, während Aleksandar Cvetkovic (27.) auf der Gegenseite nach einem Eckball am Ziel vorbeischoss.

Nach dreissig Minuten nahm die Torgefahr allmählich zu. Olivier Jäckle sah seinen Freistoss von linksaussen durch Goalie Ziswiler zur Seite abgewehrt (32.), ehe Nicolas Hasler auf der Gegenseite am Kasten vorbeiköpfte (36.).

Damit wurde die Druckphase der Thuner vor dem Seitenwechsel eingeläutet. Zuerst scheiterte Dominik Schwizer mit einem Abschluss am Aussenpfosten (41.), dann sorgte Alexander Gerndt (44.) nach einer durch Bastien Conus abgelenkten Hereingabe von Pius Dorn aus kürzester Distanz für die heimische Führung.

Anschlusstreffer in der zweiten Halbzeit

Die Aarauer versuchten nach dem Seitenwechsel auf den Rückstand zu reagieren, aber Randy Schneider schoss nach einem direkten Angriff über Jäckle und Gashi frei vor Keeper Ziswiler am entfernten Pfosten vorbei (54.).

Auch Spadanuda konnte in der Folge nicht reüssieren (61.), stattdessen schloss Thun einen Konter über Gerndt durch Schwizer frei vor FCA-Schlussmann Enzler zum 2:0 für die Gastgeber ab (64.). Vier Minuten später konnte Aarau nochmals reagieren, als Imran Bunjaku nach einem durch Cvetkovic verlängerten Eckball Schneiders per Kopf in die gegnerischen Maschen traf.

In der Schlussphase musste der FCA seine Defensive auf der Suche nach dem Ausgleich immer mehr öffnen, wodurch die Hausherren zu einigen ungenutzten Konterchancen kamen. Derweil schafften es die Schützlinge von Cheftrainer Stephan Keller noch zweimal in eine nennenswerte Abschlussposition, als Liridon Balaj (84./91.) jeweils am Ziel vorbeischoss.

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