Die Stimmung in der britischen Wirtschaft ist alles andere als rosig. Sowohl der Einkaufsmanagerindex als jener für den Dienstleistungssektor geben nach.
ifo institut für wirtschaftsforschung
Ein Industriegebiet am Abend. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Stimmung in der britischen Wirtschaft hat sich deutlich verschlechtert.
  • Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global sank gegenüber dem Vormonat auf 58,2 Punkte.
  • Der Indikator für den Dienstleistungssektor fiel um 3,7 auf 58,9 Punkte.

Die Stimmung in der britischen Wirtschaft hat sich im April merklich eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global gab gegenüber dem Vormonat um 2,7 Punkte auf 58,2 Punkte nach, wie die Marktforscher am Donnerstag in London laut einer zweiten Schätzung mitteilten. Zunächst war aber ein noch geringerer Wert von 57,6 ermittelt worden.

Belastet wurde der Indikator durch den starken Rückgang im Dienstleistungssektor. Der entsprechende Indikator fiel um 3,7 Punkte auf 58,9 Punkte. In der ersten Schätzung waren noch 58,3 Punkte festgestellt worden. Der Indikator für die Industrie war hingegen laut Daten vom Dienstag etwas gestiegen.

Der doppelte Gegenwind durch die steigenden Lebenshaltungskosten und den Krieg in der Ukraine habe sich im April im Dienstleistungssektor bemerkbar gemacht, schreibt Andrew Harker, Direktor für Volkswirtschaft bei S&P Global. «Beunruhigend ist, dass die Unternehmen offenbar mit länger anhaltenden Auswirkungen rechnen», schreibt er.

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