Wärmepumpen verdrängen zunehmend Ölheizungen

Keystone-SDA
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Bern,

In der Schweiz hat sich der Anteil der Gebäude mit Wärmepumpen im Jahr 2025 auf einen Viertel erhöht. Heizöl war zwar weiterhin die wichtigste Energiequelle, dessen Anteil ging aber zurück, wie der Bund in einer neuen Statistik darlegt.

Wärmepumpe
Eine vor einem Einfamilienhaus installierte Luft/Wasser-Wärmepumpe. - keystone

Ende 2025 gab es in der Schweiz 1,8 Millionen Gebäude mit Wohnnutzung sowie 4,88 Millionen Wohnungen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte. Über eine Million dieser Gebäude waren Einfamilienhäuser.

Die Hälfte dieser Wohngebäude wurde mit fossilen Energieträgern beheizt. Heizöl war mit einem Anteil von 33 Prozent weiterhin die wichtigste Energiequelle, obwohl dieser Wert in den letzten 40 Jahren konstant zurückging.

17 Prozent der Gebäude besassen eine Gasheizung. Dabei zeigten sich grosse regionale Unterschiede: In städtischen Gemeinden lag der Anteil bei 29 Prozent, in ländlichen Gemeinden bei lediglich 4 Prozent.

Der Anteil der Gebäude mit einer Wärmepumpe erreichte 25 Prozent und hat sich damit seit dem Jahr 2000 versechsfacht. Bei Neubauten waren sie die dominierende Technologie: Drei Viertel der in den letzten zehn Jahren erstellten Gebäude verfügten über eine Wärmepumpe. In fast jedem dritten Einfamilienhaus war eine solche Anlage in Betrieb. Daneben wurden 12 Prozent der Gebäude mit Holz und 7 Prozent mit Elektrizität beheizt.

Diese beheizte Wohnfläche betrug pro Person in der Schweiz 46,6 Quadratmeter, wie das BFS in einer weiteren Statistik verkündete. Dieser Wert stieg bis 2021 regelmässig an und stagniert seither. Unter dem nationalen Durchschnitt lag die Genferseeregion mit 42,5 Quadratmetern. Am meisten Fläche pro Person stand den Menschen in der Ostschweiz (49,7 qm) und im Tessin (49,8 qm) zur Verfügung.

Eine durchschnittliche bewohnte Wohnung war 102 Quadratmeter gross. 54 Prozent aller Wohnungen verfügten über drei oder vier Zimmer. Mehr als die Hälfte der bewohnten Einfamilienhäuser (55 Prozent) wurden von nur einer oder zwei Personen belegt.

Die durchschnittliche Grundrissfläche von Wohngebäuden belief sich auf 174 Quadratmeter. Bei Neubauten nahm diese seit dem Jahr 2000 kontinuierlich zu. In den letzten zehn Jahren erstellte Wohngebäude wiesen eine durchschnittliche Grundrissfläche von 231 Quadratmetern auf.

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