USA warnen vor chinesischen Cyberangriffen auf Fidschi

    Keystone-SDA
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    Australien,

    Hacker mit Verbindungen zu China haben nach Angaben der US-Botschaft auf Fidschi eine regionale Organisation angegriffen. Auch Regierungen und Telekommunikationsnetze in der Pazifikregion seien Ziel solcher Angriffe, teilte die Botschaft am Dienstag mit.

    Fidschi
    Die USA warnt: China könnte Fidschi per Cyberangriff schaden. - keystone

    Fidschi entwickelt sich zunehmend zu einem Telekommunikationsknotenpunkt im Pazifik. Dazu trägt der Ausbau eines Unterseekabelnetzes von Google bei, das über die fidschianische Hauptstadt Suva verläuft und die US-Insel Guam, Australien, Französisch-Polynesien und den amerikanischen Kontinent miteinander verbindet.

    Nach Angaben der US-Botschaft wurde zwischen Juli und August eine regionale Organisation in Suva gehackt. «Hacker mit Verbindungen zu China behielten mehrere Tage lang Zugang zum Netzwerk der Organisation», erklärte die Botschaft auf Facebook. Weitere Angaben zum betroffenen Ziel machte sie nicht.

    Fidschis Polizei- und Kommunikationsminister Ioane Naivalurua erklärte, dass Ermittlungen im Gange seien. Er rief Regierungen, Verbände und Unternehmen dazu auf, ihre digitale Sicherheit zu verstärken.

    Das chinesische Aussenministerium erklärte seinerseits, keine Kenntnis von dem Vorfall zu haben. China lehne Hackerangriffe entschieden ab. «Gleichzeitig wenden wir uns auch dagegen, dass Fragen der Cybersicherheit dazu benutzt werden, Chinas Ansehen zu beschädigen», sagte Ministeriumssprecherin Mao Ning bei einer regulären Pressekonferenz.

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