US-Erdölkonzerne Exxon Mobil und Chevron vermelden hohe Verluste

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    Die US-Erdölkonzerne Exxon Mobil und Chevron haben inmitten der Coronavirus-Krise hohe Verluste erlitten.

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    Exxon Mobil und Chevron machen Verluste - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Coronavirus-Pandemie lässt Nachfrage nach Erdöl schrumpfen.

    Chevron vermeldete am Freitag für das zweite Quartal des Jahres ein Minus von 8,3 Milliarden Dollar (rund sieben Milliarden Euro). Darin enthalten sind zahlreiche Abschreibungen, unter anderem von Aktivposten in Venezuela.

    «Die wirtschaftlichen Folgen der Antwort auf Covid-19 hat die Nachfrage nach unseren Produkten deutlich gesenkt und die Preise von Rohstoffen gemindert», erklärte Chevron-Chef Mike Wirth. Der Umsatz des Erdölriesen ging um rund zwei Drittel auf 13,5 Milliarden Dollar zurück.

    Exxon Mobil verbuchte zwischen April und Juni einen Verlust von 1,1 Milliarden Dollar und einen Umsatzrückgang von 50 Prozent auf 32,6 Milliarden Dollar. Der Konzern erklärte, seine Investitionsausgaben gesenkt und «bedeutendes Potenzial» für weitere Senkungen ausgemacht zu haben.

    Die Coronavirus-Pandemie hat zu einer weltweiten Wirtschaftskrise geführt, in deren Zuge auch die Nachfrage nach Erdöl spürbar zurückgegangen ist.

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