Trockene Witterung drückt Produktion des Kraftwerks Göschenen
Das Kraftwerk Göschenen (KWG) hat im Geschäftsjahr 2024/25 weniger Strom produziert. Grund dafür waren ausbleibende Niederschläge.

Das KWG produzierte im letzten Geschäftsjahr knapp 380 Millionen Kilowattstunden Strom. Dies seien rund neun Prozent weniger als der langjährige durchschnittliche Produktionswert, entspreche aber dem Strombedarf von 84'000 Vier-Personen-Haushalte, teilte es am Donnerstag mit.
Hauptverantwortlich für die tiefere Stromerzeugung waren die «trockenen Monate» November sowie Februar, März und Juni, wie es in der Mitteilung hiess. Der Kraftwerksbetrieb verlief demnach zuverlässig und ohne Störungen.
Im Kraftwerk Göschenen produzieren insgesamt sechs Turbinen und Generatoren Strom für die SBB und für die CKW. Zum Plan, das Volumen des Göscheneralpstausees zu vergrössern, hielt das KWG in der Mitteilung fest, dass eine mögliche Dammerhöhung um 15 Meter weiterhin «in der vertieften Abklärung» sei. Ein Entscheidung zur Weiterverfolgung des Vorhabens solle noch im 2026 gefällt werden.






