Steigende Preise für Einfamilienhäuser im April

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Zürich,

    Einfamilienhauspreise in der Schweiz steigen im April, während die Miet- und Eigentumswohnungsmärkte eine Verschnaufpause einlegen.

    Einfamilienhäuser
    Der Markt für Einfamilienhäuser ist dynamisch ins zweite Quartal gestartet. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

    Im Monat April sind die Preise für Einfamilienhäuser in der Schweiz nach oben gegangen. Laut dem am Dienstag veröffentlichten «Swiss Real Estate Offer Index» von Immoscout24 und dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI zogen die Angebotspreise um 1,2 Prozent an. Damit sei der Markt für Einfamilienhäuser dynamisch ins zweite Quartal gestartet.

    Ob sich die erhöhten Preisvorstellungen der Verkäufer auch realisieren lassen, das bleibe abzuwarten, sagt Martin Waeber, Leiter Real Estate bei der SMG Swiss Marketplace Group, laut der Mitteilung. «Obwohl der Traum vom eigenen Haus in der Bevölkerung nach wie vor weit verbreitet ist, sind die Kaufinteressenten selektiver geworden.»

    Im laufenden Jahr hätten bei den Einfamilienhäusern das hohe Preisniveau sowie die strengeren Finanzierungsrichtlinien der letzten Jahre bislang zu einem rückläufigen Transaktionsvolumen geführt, hiess es weiter. Derweil hätten sich die Angebotspreise rückblickend seit längerem mehrheitlich seitwärts bewegt.

    Eigentumswohnungen: Ende des Booms?

    Am Markt für Eigentumswohnungen hat sich die Lage derweil entspannt. Die Angebotspreise sind im April um 1,2 Prozent gesunken. Nach dem jahrelangen Boom habe das Segment nun eine Verschnaufpause eingelegt, hiess es dazu. Gegenüber dem Vorjahr betrug der Wertanstieg laut den Angaben 1,1 Prozent, was die tiefste jährliche Wachstumsrate seit Anfang 2020 sei.

    Entspannt hat sich auch die Lage am Mietmarkt. Im April seien die ausgeschriebenen Mietpreise leicht zurückgegangen, so die Mitteilung. Allerdings resultierte trotz des Rückgangs der Angebotsmieten von 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat auf Jahressicht weiterhin ein Anstieg von hohen 2,7 Prozent.

    Regionale Unterschiede bei den Mieten

    Regional betrachtet sind im April die Mieten in der Ostschweiz (-1,3 Prozent) und in der Zentralschweiz (-1,0 Prozent) am klarsten gesunken. Aber auch im Tessin (-0,7 Prozent), in der Region Mittelland (-0,4 Prozent) oder im Kanton Zürich (-0,1 Prozent) kam es zu Rückgängen.

    Dagegen ist in der Nordwestschweiz (+0,3 Prozent) und in der Genferseeregion (+0,4 Prozent) am Mietermarkt vorerst keine Preisschwäche auszumachen.

    Kommentare

    Weiterlesen

    teurer wohneigentum
    2 Interaktionen
    Wohneigentum

    MEHR AUS STADT ZüRICH

    2 Interaktionen
    Zürich
    22 Interaktionen
    Statt Wurststände
    DJ Tatana
    43 Interaktionen
    Ewig jung
    Natalie Rickli
    152 Interaktionen
    Noch in den Ferien