SNB profitiert im zweiten Quartal von guten Aktienmärkten

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) dürfte im zweiten Quartal einen hohen Gewinn eingefahren haben. Vor allem die positive Entwicklung an den Aktienmärkten hat nach Einschätzung der UBS dazu beigetragen.

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    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) beim Bundesplatz in Bern. (Archivbild) - keystone

    Konkret erwarten die Ökonomen der UBS, dass die Nationalbank in der Zeit von April bis Juni 2026 einen Gewinn von 19 bis 24 Milliarden Franken erzielt hat. Nach dem Verlust von 0,5 Milliarden im ersten Quartal dürfte somit ein Halbjahresgewinn von 18 bis 23 Milliarden resultieren, wie es in einer Vorschau auf die am Freitag anstehenden SNB-Zahlen heisst.

    Haupttreiber des positiven Resultats dürfte laut UBS die Aktienmarktentwicklung gewesen sein. Der Wert des Aktienportfolios der SNB dürfte im zweiten Quartal um schätzungsweise 14 Prozent oder 30 Milliarden Franken gestiegen sein.

    Belastet hat hingegen die Entwicklung des Goldpreises. Nach dem starken Anstieg in den vergangenen Quartalen gab der Goldpreis im zweiten Quartal um mehr als 10 Prozent nach. Daraus resultierte gemäss UBS-Schätzung ein Bewertungsverlust von rund 15 Milliarden Franken.

    Derweil dürfte die SNB Währungsgewinne von rund 3 Milliarden Franken ausweisen. Der Franken habe insbesondere gegenüber dem US-Dollar im zweiten Quartal abgewertet, heisst es dazu. Ausserdem sollte der Zins- und Dividendenertrag rund 4 Milliarden Franken zum Ergebnis beigetragen haben. Das Ergebnis an den Anleihenmärkten dürfte derweil etwa ausgeglichen gewesen sein.

    Kommentare

    User #3505 (nicht angemeldet)

    Freue mich auf den Bürgerfond der regelmässig gespiesen wird aus den Aktiengewinnen

    User #1710 (nicht angemeldet)

    In der Tat: Auch als ‚Privatier‘ hat man derzeit recht gut lachen. Trotz laufenden Ausgaben auf vernünftigem Niveau steigt das Vermögen dank Mieteinnahmen, Zinsen, Dividenden und der Entwicklung an den Aktienmärkten stetig an. Der Immobilienbesitz wird dabei grosszügig ausgeklammert. Bin überzeugt, dass ich damit in der CH keine Ausnahme bin, auch wenn die stillen Geniesser in unserem Land zum Glück in der Mehrheit sind. Das zeigen auch die sprudelnden Steuereinnahmen der öffentlichen Hand, welche auf allen Ebenen, (Gemeinden, Kantone und Bund) regelmässig unterschätzt werden.

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