SNB dürfte wieder am Devisenmarkt interveniert haben

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) dürfte auch letzte Woche wieder am Devisenmarkt interveniert haben. Der erneute Anstieg der Sichtguthaben von Banken bei ihr deutet jedenfalls darauf hin.

    Nationalbank SNB
    Thomas Jordan ist Chef der Schweizerischen Nationalbank (SNB). - sda - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    Das Wichtigste in Kürze

    • Konkret stieg der Durchschnitt der Franken-Sichtguthaben bei der SNB für die vergangene Woche (Mittwoch bis Mittwoch) um 3,5 Milliarden auf 595,8 Milliarden Franken, wie die Nationalbank am Montag mitteilte.

    Die Entwicklung der Sichtguthaben gilt als guter Indikator für mögliche Interventionen der SNB zur Frankenschwächung. Sie kauft dann etwa Fremdwährungen und schreibt den Banken den entsprechenden Franken-Betrag auf deren SNB-Konten gut.

    Bereits in der Vorwoche waren die Sichtguthaben um 2,2 Milliarden gestiegen. Insgesamt betrug der Anstieg der Sichtguthaben im Monat Februar rund 7 Milliarden Franken.

    Nachdem der Franken zum Euro schon seit Wochen wieder unter Aufwertungsdruck steht, war es letzte Woche zu einer Verschärfung des Abwärtskurses gekommen. Das EUR/CHF-Währungspaar fiel dann am Donnerstag im Umfeld von Panik an den Aktienmärkten wegen des Coronavirus gar kurzfristig unter die Marke von 1,06 bzw. bis auf 1,0586. Mit der Erholung an den Aktienmärkten zum Wochenbeginn ging es dann aber auch hier wieder aufwärts, im Tageshoch wurden gar Kurse von 1,07075 bezahlt. Zur Berichtszeit (11 Uhr) waren es mit 1,0655 aber schon wieder deutlich weniger.

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