SIG steigert operative Marge im ersten Halbjahr

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der Verpackungsspezialist SIG hat in der ersten Jahreshälfte 2026 zwar etwas weniger umgesetzt, die operative Marge durch Effizienzsteigerungen aber gesteigert. Die Ziele für das Gesamtjahr werden bestätigt.

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    Der Verpackungsspezialist SIG hat seine operative Marge gesteigert. - keystone

    Zwischen Januar und Juni sank der Umsatz um 1,2 Prozent auf 1,56 Milliarden Euro, wie die SIG Group am Dienstag mitteilte. Bereinigt um Währungseinflüsse und die Preisentwicklung von Kunststoff ergab sich ein Plus von 0,4 Prozent.

    Dabei zeichnete sich im zweiten Quartal eine Erholung ab. Im ersten Quartal war der Umsatz währungs- und preisbereinigt noch leicht rückläufig gewesen.

    Der Umsatz mit aseptischen Kartonpackungen wuchs im ersten Halbjahr leicht, während das Geschäft mit gekühlten Kartonpackungen sowie mit Bag-in-Box-Lösungen und Standbeuteln klar zurückging. «Die Marktbedingungen blieben im ersten Halbjahr 2026 herausfordernd», wird der seit März amtierende CEO Mikko Keto zitiert. Der Iran-Krieg habe für Unsicherheit gesorgt.

    Die Profitabilität verbesserte sich derweil dank Effizienzmassnahmen und geringerer Abschreibungen. Der bereinigte Betriebsgewinn (EBIT) stieg um 4,6 Prozent auf 243,7 Millionen Euro, die entsprechende Marge kletterte auf 15,6 Prozent von 14,8 Prozent in der Vorjahresperiode.

    Der bereinigte Reingewinn fiel indes um 2,1 Prozent auf 133,3 Millionen Euro. Grund dafür war laut der Mitteilung ein höherer Steueraufwand.

    Mit den Halbjahreszahlen hat SIG die Erwartungen der von AWP befragten Analysten bei allen Kennzahlen klar übertroffen.

    Am Ausblick für das Gesamtjahr hält das Management fest. Demnach erwartet die Gruppe im «Übergangsjahr» 2026 weiterhin ein währungsbereinigtes und zu konstanten Kunststoffpreisen berechnetes Umsatzwachstum von 0 bis 2 Prozent sowie eine bereinigte EBIT-Marge zwischen 15,7 und 16,2 Prozent.

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    Kommentare

    User #1149 (nicht angemeldet)

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