Schweizer geben 41 Millionen Franken für Online-Dating aus

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Für die grosse Liebe greifen Schweizer ganz schön tief in die Tasche. Allein 2018 wurden hierzulande 41 Millionen Franken für Online-Dating-Seiten ausgegeben.

    Tinder
    Tinder soll bei Reisen nicht mehr zu Problemen führen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Schweizer haben letztes Jahr 41 Millionen Franken fürs Online-Dating ausgeben.
    • Dafür verantwortlich sind vor allem Parship oder ElitePartner.
    • Doch auch kostenlose Angebote sind hierzulande gefragt.

    Die Partnersuche im Internet boomt hierzulande. Darauf lässt eine heute Montag publizierte Studie des Portals «Singleboersen-Vergleich.ch» schliessen. Demnach hat die Branche 2018 mit einem Umsatz von 41 Millionen Franken einen neuen Rekord erzielt. Bereits 2017 war der Umsatz auf 40,9 Millionen Franken geklettert.

    Rückblickend hätten die Online-Dating-Seiten im Zeitraum von 2013 bis 2018 ihre Einnahmen durch Verkäufe und Gebühren um insgesamt 17 Prozent steigern können, hiess es. Für rund die Hälfte des Umsatzes seien hochpreisige Partnervermittlungen wie Parship oder ElitePartner verantwortlich.

    Auch kostenlose Dating-Apps sind hoch im Kurs

    Doch laufe es auch bei kostenlosen Angeboten nicht schlecht. Denn Nutzer, die nur wenig Geld für die Partnersuche ausgeben wollen, wanderten zu den günstigen Dating-Apps wie Tinder ab, so die Verfasser der Studie.

    Geld verdienen diese oft durch In-App-Käufe. So kauften gewisse Personen optionale Aufmerksamkeitsfunktionen wie so genannte Superlikes, zusätzliche Nachrichten oder Anzeigen in den VIP-Suchergebnissen, um ihre Flirtchancen zu erhöhen.

    Dafür seien weniger Nutzer bereit, für mittelpreisige Angebote Geld auszugeben. «Entweder wollen die Schweizer kostenlos oder sehr günstig nach einem Partner suchen oder sie greifen dafür tief in die Tasche», wurde Daniel Baltzer, Geschäftsführer von Singleboersen-Vergleich.ch, im Communiqué zitiert.

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