Schweizer Detailhandel: Umsätze im Juni gesunken

    Keystone-SDA
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    Neuchâtel,

    Der Schweizer Detailhandel verzeichnete im Juni einen Rückgang der Umsätze.

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    Die Detailhandelsumsätze sind gesunken. (Symbolbild) - keystone

    Der Schweizer Detailhandel hat im Juni weniger umgesetzt als vor einem Jahr, nachdem die Umsätze im Mai bereits leicht gesunken waren. Im Nahrungsmittelbereich war der Rückgang stärker als im Non-Food-Bereich. Im Juni 2024 sind die Umsätze der Schweizer Detailhändler zum Vorjahr nominal um 3,4 Prozent gefallen, wie aus den am Dienstag vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichten, provisorischen Ergebnissen hervorgeht.

    Die Entwicklung ist um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigt. Real – also zusätzlich unter Berücksichtigung der Inflation – haben die Verkäufe im Jahresvergleich kalenderbereinigt um 2,2 Prozent eingebüsst.

    Wird die Umsatzentwicklung an den Tankstellen ausgeklammert, dann sind die Umsätze nominal um 3,5 Prozent gesunken (real -2,2 %). Der Detailhandelsumsatz mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verzeichnete einen Rückgang um nominal 4,1 Prozent (real -3,9 %), während der Nicht-Nahrungsmittelsektor 2,7 Prozent weniger umsetzte (real -0,5 %).

    Vergleich mit dem Vormonat

    Verglichen mit dem Vormonat Mai sind die Detailhandelsumsätze fast stabil geblieben. Real resultierte ein minimales Minus von 0,1 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Tankstellen sanken die Umsätze gegenüber dem Vormonat nominal um 0,3 Prozent (real -0,1 %).

    Die Umsätze im Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren gingen gegenüber dem Vormonatsniveau um 0,7 Prozent zurück (real -0,5 %). Der Nicht-Nahrungsmittelsektor registrierte ein nominales Minus von 0,2 Prozent (real -0,1 %). Die Detailhandelsumsatzstatistik des Bundesamts für Statistik basiert auf einer Zufallsstichprobe von rund 3000 Unternehmen. Sie ist eine Monatserhebung, wobei die kleinen Unternehmen vierteljährlich zu den monatlichen Umsatzahlen befragt werden.

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    Kommentare

    User #4043 (nicht angemeldet)

    Ja, komisch. Liegt sicher nicht an den Preisen.

    Dundee

    Keinerlei bedauern. Würde halt noch mehr Schweizer sonderzuschlag verrechnen von dritthändlern. Würde man waren direkt organisieren, könnte man sie auch endlich zu vernünftigen preisen anbieten und auch den einkaufstourismus etwas bremsen. Aber solange dies nicht der Fall ist. Bleiben die Detaiöhändler eben auf ihren Artikeln sitzen!

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