Privatbank J. Safra Sarasin erhöht Gewinn 2025 leicht

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    Basel,

    Die Privatbanken-Gruppe J. Safra Sarasin hat den Gewinn im Geschäftsjahr 2025 leicht verbessert. Dank einer positiven Marktentwicklung sowie Neugeldzuflüssen steigerte das Institut zudem die verwalteten Vermögen.

    Die Bankengruppe mit Sitz in Basel steigert ihren Gewinn leicht. (Archivbild)
    Die Bankengruppe mit Sitz in Basel steigert ihren Gewinn leicht. (Archivbild) - KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI

    Der Reingewinn stieg im vergangenen Jahr um 3,5 Prozent auf 522,3 Millionen Franken, wie die Bankengruppe mit Sitz in Basel am Montag mitteilte. Insgesamt habe das Institut eine «solide finanzielle Performance» erzielt, wird Verwaltungsratspräsident Jürg Haller in der Mitteilung zitiert.

    Die verwalteten Vermögen lagen Ende Jahr mit 228,5 Milliarden Franken um knapp 2 Prozent über dem Vorjahreswert. Dazu trug ein Nettoneugeldzufluss von 2,8 Milliarden Franken bei, nachdem dieser im Jahr 2024 noch bei rund 750 Millionen gelegen hatten, wie Haller im Gespräch mit der AWP sagte.

    Die Kunden hätten im vergangenen Jahr vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheiten nach verlässlichen Partnern in einem stabilen Umfeld gesucht, sagte Haller. «Die Schweiz gehört meiner Meinung nach zu den Ländern, die diese Kriterien erfüllen», erklärte er.

    Insgesamt erwirtschaftete die Bankengruppe 2025 einen Geschäftsertrag von 1,74 Milliarden Franken, was einem Plus von 2,4 Prozent entsprach. Gestützt wurde das Wachstum von einem Anstieg des Kommissionsertrags um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, heisst es. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verschlechterte sich derweil leicht auf 48,6 Prozent.

    Die Kapitalisierung der Bankengruppe bildete sich mit einer Kernkapitalquote (CET1) von 34,5 Prozent, nach 42,7 Prozent im Vorjahr, zwar zurück, blieb aber im Branchenvergleich sehr hoch. Die Kennzahl auf hohem Niveau zu halten sei nicht nur aus Kundensicht vorteilhaft, es widerspiegle auch die Philosophie der Eigentümer, kommentierte Haller.

    Noch nicht in den Jahreszahlen sichtbar ist der vor Jahresfrist angekündigte Kauf einer Mehrheitsbeteiligung an der Saxo Bank. Die Übernahme war erst Anfang März 2026 abgeschlossen worden. Das dänische Online-Institut habe eine zufriedenstellende Entwicklung erlebt, versicherte der J. Safra Sarasin-Präsident.

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