Partners Group setzt wieder auf zwei CEOs
Partners Group meldet weniger Gewinn und setzt ab 2027 wieder auf zwei CEOs. David Layton wechselt zurück ins Investmentgeschäft.

Partners Group hat im ersten Halbjahr 2026 weniger verdient. Der Gewinn sank gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent auf 502 Millionen Franken.
Der Geschäftsertrag ging um sieben Prozent auf 1,12 Milliarden Franken zurück. Grund dafür waren vor allem deutlich tiefere Einnahmen aus erfolgsabhängigen Performance Fees.
Die Performance Fees sanken um 39 Prozent auf 216 Millionen Franken. Ihr Anteil am Gesamtertrag lag damit bei 19 Prozent, berichtet die «Finanz und Wirtschaft».
Managementgebühren wachsen, Co-CEOs übernehmen 2027
Die fixen Managementgebühren entwickelten sich dagegen positiv. Sie stiegen um sechs Prozent auf 905 Millionen Franken und bleiben die wichtigste Ertragsquelle.
Das verwaltete Vermögen lag Ende Juni bei 186 Milliarden Dollar. Ende 2025 hatte Partners Group 185 Milliarden Dollar verwaltet, wie die «Cash» schreibt.
Per 1. Januar 2027 kommt es zu einem Wechsel an der Unternehmensspitze. Roberto Cagnati und Juri Jenkner übernehmen gemeinsam die Funktion als Co-CEOs.
Layton wechselt ins Investmentgeschäft, EBITDA sinkt
David Layton scheidet aus dem Executive Team aus und kehrt in den Investmentbereich zurück. Er wird Chief Investment Officer und Chairman des Global Investment Committee, so die «Cash».
Layton war seit 2019 zunächst Co-CEO und seit 2021 alleiniger CEO. Cagnati und Jenkner sind beide seit 2004 bei Partners Group tätig, berichtet die «MarketScreener».
Das EBITDA sank im ersten Halbjahr um neun Prozent auf 706 Millionen Franken. Die EBITDA-Marge blieb mit 63 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres.
Partners Group senkt Prognose für Performance-Erträge
Für das Gesamtjahr bestätigt Partners Group neue Kapitalzusagen von 26 bis 32 Milliarden Dollar. Beim Anteil der Performance-Erträge erwartet das Unternehmen nun 20 bis 25 Prozent des Gesamtertrags.
Damit liegt die Prognose unter der mittel- bis langfristigen Zielspanne von 25 bis 40 Prozent. Zuvor hatte Partners Group für 2026 noch einen Wert am unteren Ende dieser Zielspanne in Aussicht gestellt.

Partners Group hatte bereits im Juli vor anhaltenden Mittelabflüssen bei einigen reiferen Evergreen-Fonds gewarnt. Im Juni hatte das Unternehmen die Rücknahmen bei diesen Fonds begrenzt, schreibt die «MarketScreener».








