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    NZZ macht 2024 weniger Umsatz und Gewinn

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Das Medienunternehmen NZZ verzeichnete 2024 einen leichten Umsatzrückgang und einen Gewinnrückgang von 25 Prozent.

    Das NZZ-Gebäude in Zürich.
    Im vergangenen Jahr musste die NZZ einen leichten Umsatzrückgang und einen Gewinnverlust hinnehmen. (Archivbild) - keystone

    Das Medienunternehmen NZZ hat im vergangenen Jahr leicht an Umsatz eingebüsst und ein Viertel weniger Gewinn gemacht. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung eine unveränderte Dividende.

    Der Umsatz ging im Geschäftsjahr 2024 um 1 Prozent auf 248,3 Millionen Franken leicht zurück. Der Rückgang sei insbesondere auf tiefere Leistungsverrechnungen infolge der IT-Entflechtung mit dem Aargauer Verlagshaus CH Media zurückzuführen, teilte die NZZ am Mittwoch mit.

    Im Nutzermarkt steigerte das Zürcher Medienhaus den Ertrag um 2 Prozent auf 114,9 Millionen Franken. Es kompensierte damit den Rückgang im Werbemarkt. Die Zahl der Abonnentinnen und Abonnenten blieb mit 212'600 stabil. Für mehr Umsatz sorgten die Digital-Abos, insbesondere der Ausbau des Premium-Abonnements NZZ Pro und das Angebot in Deutschland.

    Werbemarkt erleidet Rückgang von 2 Prozent auf 103,4 Millionen Franken

    Die Erträge im Werbemarkt gingen weiter zurück, und zwar um 2 Prozent auf 103,4 Millionen Franken. Grund waren niedrigere Erträge im Print-Werbemarkt.

    Unter dem Strich ging der Gewinn um 25 Prozent auf 14,8 Millionen Franken zurück. Das bereinigte Betriebsergebnis verbesserte sich, die EBIT-Marge stieg auf 6,7 von 5,9 Prozent. Als Gründe nannte die NZZ unter anderem die strategische Beteiligung an der Aussenwerbung-Firma APG und ein diszipliniertes Kostenmanagement.

    Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung wie im Vorjahr die Ausschüttung einer ordentlichen Dividende von 200 Franken pro Aktie.

    Im Ausblick erklärte die NZZ-Führung, sie wolle ihr organisches Wachstum vorantreiben, indem sie in das publizistische Kerngeschäft im Heimmarkt und im Wachstumsmarkt Deutschland investiert. Die Beteiligung an der APG wird sich im Geschäftsjahr 2025 erstmals ganzjährig im Ergebnis widerspiegeln, wie es hiess.

    Kommentare

    User #1999 (nicht angemeldet)

    Sie war ja auch pro Trump.

    User #4848 (nicht angemeldet)

    Wie läufts bei der Weltwoche?

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