Nominallöhne 2023 laut dritter Schätzung um 1,8 Prozent gestiegen

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    Neuchâtel,

    Die Löhne in der Schweiz dürften in diesem Jahr deutlich gestiegen sein. Mit der Teuerung können sie aber wohl nicht mithalten.

    Nominallöhne
    Das BFS schätzt die Nominallohnentwicklung quartalsweise. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

    Die Nominallöhne sind im laufenden Jahr laut der dritten Schätzung des Bundesamtes für Statistik (BFS) um 1,8 Prozent gestiegen, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

    Das BFS schätzt die Nominallohnentwicklung quartalsweise. Der Wert basiert auf kumulierten Lohndaten und kann sich bei jeder weiteren Schätzung noch ändern. Schon nach dem ersten und nach dem zweiten Quartal war eine Lohnsteigerung von 1,8 Prozent gemessen worden.

    Inflationsrate von leicht über 2 Prozent

    Bei den meisten Arbeitnehmenden werden die Lohnzuwächse somit durch die Inflation wieder aufgefressen. Prognostiker rechnen derzeit für das Gesamtjahr mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von leicht über 2 Prozent.

    Im Jahr 2022 sind die Nominallöhne laut den Berechnungen des Bundesamts für Statistik (BFS) um durchschnittlich 0,9 Prozent angestiegen. Unter Einbezug einer Jahresteuerung von 2,8 Prozent gingen die Reallöhne damals im Durchschnitt um 1,9 Prozent zurück.

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