Nestlé und Emmi streben Ausweitung von Milch-Klimaprojekt an
Das unter anderem von Nestlé und Emmi mitinitiierte Projekt für eine klimafreundlichere Schweizer Milchproduktion zeigt Fortschritte. Nach vier Projektjahren haben die Beteiligten am Donnerstag eine weitere positive Zwischenbilanz gezogen.

Seit dem Start 2022 sank der Einsatz von Futtermitteln, die auch Menschen als Nahrung dienen könnten, den Angaben zufolge um 23 Prozent. Der Flächenbedarf im Verhältnis zur Produktion ging um 15 Prozent zurück. Die Treibhausgasemissionen pro Kilogramm Milch sanken um 8 Prozent.
Damit wurde eines der drei Reduktionsziele von jeweils 20 Prozent bis 2027 bereits erreicht, wie die Projektpartner mitteilten. Allerdings stiegen die gesamten Emissionen wegen der höheren Milchproduktion leicht an. Ende 2025 beteiligten sich 219 Betriebe mit einer Jahresproduktion von 73 Millionen Kilogramm Milch.
Nun sollen die Erkenntnisse der gesamten Schweizer Milchbranche zugutekommen. Ein auf Basis des Projekts entwickelter Klimarechner steht seit Juli allen Milchproduzenten zur Verfügung. Damit können sie ihre Emissionen ermitteln und Verbesserungsmöglichkeiten erkennen, hiess es.
Am Projekt «KlimaStaR Milch» sind neben Emmi und Nestlé auch der Milchvermarkter Aaremilch, die Zentralschweizer Milchproduzenten (ZMP) und die Klimaschutzorganisation Agrocleantech beteiligt. Auch der Bund unterstützt es.










