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    Musk lässt Wettbewerbsklage gegen Apple fallen

    Keystone-SDA
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    USA,

    Tech-Milliardär Elon Musk lässt seine Klage gegen Apple fallen. Musk war verärgert, dass sein Chatbot Grok nicht die Download-Charts in Apples App Store anführte. Deshalb warf er dem iPhone-Konzern unfairen Wettbewerb vor.

    Tech-Milliardär Elon Musk warf Apple unfairen Wettbewerb vor. Die Klage liess er nun aber fallen. (Archivbild)
    Tech-Milliardär Elon Musk warf Apple unfairen Wettbewerb vor. Die Klage liess er nun aber fallen. (Archivbild) - KEYSTONE/AP/Mark Schiefelbein

    Musk hatte den iPhone-Konzern sowie den ChatGPT-Erfinder OpenAI vor gut einem Jahr vor Gericht gezerrt. Musks Behauptung damals: Apple behindere andere Chatbots wie seine Software Grok, um ChatGPT einen Vorteil zu verschaffen.

    Jetzt hiess es in Gerichtsunterlagen, die Vorwürfe gegen Apple seien ausgeräumt worden – ohne Details dazu, auf welche Weise genau. Die Klage gegen OpenAI bleibe aber bestehen. Musk, der einst ein früher Investor bei dem ChatGPT-Entwickler war, führt schon seit Jahren eine Fehde gegen OpenAI-Chef Sam Altman. Unter anderem warf er ihm vor Gericht vor, das ursprünglich als gemeinnützige Organisation angelegte OpenAI widerrechtlich in eine auf Profit ausgerichtete Firma umgewandelt und davon profitiert zu haben. Geschworene in Kalifornien entschieden in dem Prozess gegen Musk.

    Musks Vorwürfe gegen Apple gingen auf eine 2024 vorgestellte Kooperation des Konzerns mit OpenAI zurück. Dabei können Nutzerinnen und Nutzer von iPhones und anderen Geräten Anfragen, die die hauseigene Sprachassistentin Siri nicht beantworten kann, an ChatGPT weiterreichen. Kurz bevor Musks Rückzieher bekannt wurde, führte Apple in den USA eine neue Version von Siri ein, die mit Hilfe Künstlicher Intelligenz verbessert wurde. Sie wurde bei Apple selbst entwickelt – und zugleich diente Googles KI-Modell Gemini dabei als Basis für einige Funktionen.

    Musk erhob Monopolvorwurf

    Musk führte bei seiner Klage an, Apple sei ein Monopolist im Smartphone-Markt in den USA mit einem Anteil von 65 Prozent, und OpenAI halte ein Monopol bei KI-Chatbots mit 80 Prozent. Das war seine Basis dafür, ihnen wettbewerbswidriges Verhalten vorzuwerfen. Ziel der Klage war neben Schadenersatz ein Verbot der Kooperation.

    Zum Zeitpunkt der Klage stand Grok frisch in der Kritik: Musks Chatbot hatte mit antisemitischen Äusserungen und Lob für Adolf Hitler für einen Eklat gesorgt. Musks KI-Firma xAI führte dies auf einen Programmierfehler zurück. Inzwischen liess der Tech-Milliardär xAI in seiner Weltraumfirma SpaceX aufgehen.

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    Kommentare

    User #4062 (nicht angemeldet)

    Hoffentlich, sonst kauf ich keinen Tesla mehr. Soll besser mit Apple zusammenarbeiten um die Produkte noch mehr zu verbessern.

    User #5607 (nicht angemeldet)

    Musk vergisst völlig, dass die Leute seinen Chatbot auch herunterladen müssen, damit er in irgendwelche Downloadcharts kommt. Sprich absolut kein Fehler von Apple.

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