Migros erneuert Gesamtarbeitsvertrag und erhöht Personalvorteile
Die Migros und ihre Sozialpartner haben den Landes-Gesamtarbeitsvertrag für die Jahre 2027 bis 2031 erneuert und die Lohnmassnahmen für 2027 beschlossen. Mitarbeitende profitierten von verbesserten Anstellungsbedingungen.

Die Migros-Gruppe teilte am Donnerstag mit, dass die Mitarbeitenden ab dem 1. Januar 2027 zudem zehn Cumulus-Punkte pro Franken auf das gesamte Supermarkt-Sortiment sowie in den Migros-Selbstbedienungsrestaurants erhielten. Dies entspreche einem Rabatt von zehn Prozent auf ihre Einkäufe in Form von Einkaufsgutscheinen und sorge für eine spürbare finanzielle Entlastung im Alltag.
Im Rahmen der Erneuerung des Landes-Gesamtarbeitsvertrags (L-GAV) heben die Migros und ihre Sozialpartner bisherige Branchenvereinbarungen in den Bereichen Logistik, Fleischverarbeitung und Freizeit auf. Dadurch gelten künftig einheitlichere Anstellungsbedingungen. Viele Mitarbeitende arbeiten demnach künftig 41 statt 43 Stunden pro Woche bei gleichem Lohn. Der neue L-GAV schaffe unter anderem einheitlichere Bedingungen innerhalb der Migros-Gruppe, hiess es weiter.
Der L-GAV gelte neu unabhängig vom Beschäftigungsgrad, sodass auch Pensen unter 20 Prozent von den gleichen Anstellungsbedingungen profitierten. Bei Krankheit und Unfall galten zudem einheitliche Leistungen: Bis zu 90 Tage wurde der volle Nettolohn bezahlt, danach 80 Prozent des Bruttolohns.
Zusammen mit den unternehmensspezifischen Lohnerhöhungen investiere die Migros 1,6 Prozent der Lohnsumme zugunsten ihrer Mitarbeitenden. Für den Bereich Food Retail wurde eine nationale Lohnbandbreite von bis zu 0,3 Prozent vereinbart, für alle übrigen Bereiche bis zu 0,7 Prozent. Die Unternehmen kommunizierten ihre Lohnmassnahmen separat. Zusätzlich zu den genannten Verbesserungen profitierten die Mitarbeitenden von umfassenden Sozialleistungen.










