MCH sucht Investoren für die Messen der Zukunft

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Basel,

    Der Firmenchef des Messekonzerns MCH Group, Bernd Stadlwieser, ist auf der Suche nach Geldgebern für sein Unternehmen. «Wir suchen einen Investor, um in die Zukunft investieren zu können», sagte der Manager dem «Tages-Anzeiger» vom Dienstag.

    Der Konzernchef des Messeanbieters MCH Group, Bernd Stadlwieser, will Messen künftig als vielseitige Plattformen ausrichten. (Archivbild)
    Der Konzernchef des Messeanbieters MCH Group, Bernd Stadlwieser, will Messen künftig als vielseitige Plattformen ausrichten. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

    Das Wichtigste in Kürze

    • Diese Vorgehensweise erfolge nicht zur Sicherung des Unternehmens, betonte er.

    «Wir haben genügend finanzielle Reserven, um ins nächste Jahr reinzukommen. Es hängt viel davon ab, wie es mit der Pandemie weitergeht», erklärte Stadlwieser, Chef von weltbekannten Messen wie der Art Basel, weiter.

    Messen der Zukunft seien physische und digitale Plattformen, welche die Community das ganze Jahr über verbinden, hiess es zudem. «Darin müssen wir investieren», so der MCH-Konzernchef. Dafür brauche die Firma einen grossen Teil des neuen Kapitals, hob er hervor.

    Zahlreiche Kantone sind Ankeraktionäre und über die Situation sowie die Neuausrichtung gut informiert. «Die Kantone sind im Verwaltungsrat vertreten und bringen ihre Meinung ein», sagte Stadlwieser. Es gebe im Moment ein Füllhorn von Möglichkeiten, hiess es weiter.

    Das Überleben des Konzerns sei trotz der Coronavirus-Pandemie gesichert. «Wir haben im März zwei Szenarien berechnet: eines, bei dem ab September wieder Messen möglich sind, und eines ohne Veranstaltungen bis Ende des Jahres», sagte er. Im Moment profitiere die MCH-Gruppe von der Kurzarbeit. Allerdings könne der Manager strukturelle Massnahmen beim Personal nicht ausschliessen, falls man merke, dass es bis Ende Jahr keine Veranstaltungen geben werde.

    Eine Messe sei ohnehin keine Grossveranstaltung im herkömmlichen Sinne, erklärte der Österreicher weiter. Es gebe eine Registrierung aller Teilnehmer. «Wir können zudem die Abstandsregeln einhalten und Schutzmassnahmen umsetzen», beteuerte der 51-Jährige zudem gegenüber dem «Tages-Anzeiger».

    Kommentare

    Weiterlesen

    gg
    72 Interaktionen
    Welt-Neuheit
    KI
    301 Interaktionen
    Gefahr

    MEHR AUS STADT BASEL

    1 Interaktionen
    Basel
    wälder
    71 Interaktionen
    Klimawandel
    Slavisa Jokanovic FC Basel
    4 Interaktionen
    3:7 in Winterthur
    Unihockey Basel Regio
    Unihockey