Maersk lässt Schiffe über Afrika statt durch den Suez-Kanal fahren

    Keystone-SDA
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    Dänemark,

    Maersk hat sich dazu entschlossen, seine Schiffe über Afrika fahren zu lassen. Der Suez-Kanal soll vermieden werden.

    Maersk
    Ein beladendes Containerschiff des Schifffahrtskonzern Maersk fährt in einen Hafen ein. - dpa

    Der dänische Reederei-Riese Maersk lässt seine Schiffe statt durch den Suez-Kanal über Afrika um das Kap der Guten Hoffnung fahren. Das teilte Maersk am Dienstag mit und fügte hinzu: «Die Angriffe, die wir auf Handelsschiffe in der Region gesehen haben, sind alarmierend und stellen eine erhebliche Bedrohung für die Sicherheit und das Wohlergehen von Seeleuten dar.»

    In der vergangenen Woche hatte Maersk etwa 20 seiner Schiffe, die sich im Roten Meer oder in dessen Nähe befanden, gestoppt.

    Diese Schiffe sollen ihre Reise nun nicht durch den Suez-Kanal fortsetzen, sondern den Umweg über Südafrika nehmen. Dies geschieht, nachdem in jüngster Zeit mehrere Handelsschiffe von den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen angegriffen worden waren. In Zukunft wolle Maersk von Fall zu Fall entscheiden, welchen Weg die Schiffen nehmen sollen. Maersk ist eine der weltgrössten Container-Reedereien.

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