Kühne+Nagel bleibt trotz Waffenstillstand vorsichtig

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Zürich,

Mit der Waffenruhe im Nahen Osten wächst die Hoffnung, dass sich gestörte Lieferketten wieder normalisieren. Doch dies geschehe nicht von heute auf morgen, meinen Branchenexperten. Auch der Logistiker Kühne+Nagel bleibt vorsichtig.

Strasse von Hormus: Laut Kühne+Nagel bleibt die Lage in den Weltmeeren angespannt. (Archivbild)
Strasse von Hormus: Laut Kühne+Nagel bleibt die Lage in den Weltmeeren angespannt. (Archivbild) - KEYSTONE/AP

Der unmittelbare Fokus liege darauf, die Lage zu analysieren, sagt Paolo Montrone, Seefracht-Manager bei Kühne+Nagel, auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. «Wir stehen weiterhin in einem engen Dialog mit den Reedereien und mit unseren Kunden.»

Kühne+Nagel habe wegen des Konflikts alternative Routen ins Programm aufgenommen, um die Engpässe zu bewältigen, sagt er weiter. Dazu zählten auch Landbrücken-Lösungen.

Logistikexperten halten es für möglich, dass diese Angebote trotz der aktuellen Waffenruhe weiter genutzt würden. In den zwei Wochen, für welche der Waffenstillstand gelte, werde sich die Lage womöglich nicht vollständig normalisieren, so die Meinung.

Für Kühne+Nagel sind kompliziertere Lieferketten nicht nur nachteilig. Denn je schwieriger es ist, Waren zu transportieren, desto höhere Preise sind Kunden bereit zu bezahlen.

Kommentare

Weiterlesen

Duro
26 Interaktionen
Auf Autobahn
ölpreis
37 Interaktionen
Experte erklärt

MEHR AUS STADT ZüRICH

Ruedi Elsener GC
Messner-Debakel
8 Interaktionen
Streit geht weiter
Zoe Torinesi
22 Interaktionen
Abfall-Zoff vor Haus
1 Interaktionen
Krieg im Nahen Osten