Helsana

    Helsana-Gewinn bricht um mehr als die Hälfte ein

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Insbesondere wegen der auf Corona zurückzuführenden ausserordentlichen Lage im Gesundheitswesen hat Helsana 2020 einen Gewinneinbruch erlitten.

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    Eine Person steckt ihre Krankenversicherungskarte von Helsana ins Portemonnaie. (Symbolbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Helsanas Jahresgewinn brach um mehr als die Hälfte auf noch 155 Millionen Franken ein.
    • In Anbetracht der generell unberechenbaren Lage sei dies aber «zufriedenstellend».

    Der Krankenversicherer Helsana hat im Geschäftsjahr 2020 einen Gewinneinbruch erlitten. Er führt dies insbesondere auf die wegen der Corona-Pandemie ausserordentlichen Lage im Gesundheitswesen zurück. Grund zur Freude gibt der Zuwachs an Kunden.

    Der Jahresgewinn der Helsana brach um mehr als die Hälfte auf noch 155 Millionen Franken ein, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. In Anbetracht der generell unberechenbaren Lage sei dies aber «zufriedenstellend». So sei es auch gelungen, im Kerngeschäft die positive Entwicklung des Vorjahres mitzunehmen.

    Hauptsitz des Krankenversicherers Helsana.
    Hauptsitz des Krankenversicherers Helsana. - keystone

    Die Prämieneinnahmen stiegen getrieben vom Kundenwachstum des Vorjahres erstmals über die Marke von 7 Milliarden Franken, genauer auf 7,1 von zuvor 6,7 Milliarden. «Wir sind stolz und dankbar, dass wir dieses in jeder Hinsicht aussergewöhnliche Jahr sehr gut meistern konnten», lässt sich in der Mitteilung CEO Roman Sonderegger zitieren. Helsana sei für die Versicherten jederzeit erreichbar gewesen und verzeichne überdies für 2021 eine äusserst moderate Prämienentwicklung.

    Schaden-Kosten-Quote verschlechtert

    Zum Gesamtgewinn der Gruppe trug das versicherungstechnische Ergebnis 44 Millionen Franken bei, womit dieses ebenfalls weniger als die Hälfte des Vorjahres erreichte. Die Schaden-Kosten-Quote hat sich dabei auf 99,4 Prozent etwas verschlechtert, sie verbleibt damit aber knapp im rentablen Bereich.

    Im Bereich KVG (Krankenversicherungsgeschäft) erhöhte sich diese Quote ebenfalls auf 99,8 Prozent, wogegen der entsprechende Wert im Zusatzversicherungsgeschäft (VVG) auf 98,4 Prozent gesenkt und damit verbessert werden konnte. Am deutlichsten ging die Schaden-Kosten-Quote im Unfallversicherungsgeschäft (UVG) zurück, nämlich auf 96,4 Prozent.

    Die Jahresperformance der Kapitalanlagen fiel mit 2,19 Prozent positiv aus, lag aber deutlich unter den 9,04 Prozent des Jahres 2019.

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