Guinness- und Smirnoff-Hersteller Diageo leidet unter Coronakrise

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Grossbritannien,

    Der Schnaps- und Bierkonzern Diageo hat die Corona-Krise deutlich bei Verkauf und Gewinn zu spüren bekommen. Der Umsatz sank im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende Juni) um knapp 9 Prozent auf 11,8 Milliarden Pfund (umgerechnet 14,1 Milliarden Franken).

    Der Guinness- und Smirnoff-Hersteller Diageo hat wegen der Pandemie weniger verkauft. (Archiv)
    Der Guinness- und Smirnoff-Hersteller Diageo hat wegen der Pandemie weniger verkauft. (Archiv) - sda - KEYSTONE/EPA/ANDY RAIN

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Plus in Nordamerika wurde dabei von Rückgängen in den anderen Regionen mehr als zunichte gemacht, wie das Unternehmen am Dienstag in London mitteilte.

    Damit schnitt Diageo noch schwächer ab als bisher in Aussicht gestellt. Diageo hat Marken wie Johnnie-Walker-Whisky, Smirnoff-Wodka und Tanqueray-Gin im Programm, aber auch die Biermarke Guinness.

    Vor Sonderposten ging der operative Gewinn um 15 Prozent auf 3,5 Milliarden Pfund zurück. Weil der Konzern auf die Geschäfte in Indien, Nigeria, Äthiopien und Korea unter anderem wegen der Pandemie rund 1,3 Milliarden Pfund abschrieb, sackte der Gewinn unterm Strich um 55 Prozent auf 1,4 Milliarden Pfund ab. Mit der Zwischendividende für das zweite Halbjahr auf Vorjahreshöhe steigt die Gesamtjahresausschüttung um 2 Prozent auf 69,88 Pence.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Guy Parmelin Rücktritt
    190 Interaktionen
    Rücktritt
    Spnne
    182 Interaktionen
    Beim Kleiderbügeln

    MEHR IN NEWS

    Peking/Washington
    Einsiedeln SZ
    Einsiedeln SZ
    Ernst Wandfluh
    «Genug Totholz»
    Der Zuger OL läuft mit der Zeit - Sandrine Müller/Martin Moser
    80. Zuger OL

    MEHR AUS GROSSBRITANNIEN

    Oasis
    Rechtsstreit
    FSB Geheimdienst Russland
    65 Interaktionen
    Kriegsgegnerin
    infa
    5 Interaktionen
    Hacker behauptet