Freizeit wird teurer - Flugreisen und Haustiere als Preistreiber
Die Freizeit wurde im Vergleich zum Vorjahresmonat 0,9 Prozent teurer. Preistreiber sind Flug- und Pauschalreisen sowie Haustiere.

Das Wichtigste in Kürze
- Laut dem Preisindex wurde die Freizeit um 0,9 Prozent teurer.
- Vor allem Pauschal- und Flugreisen treiben die Inflation an.
- Gründe dafür sind hohe Nachfragen sowie Kapaizäts- und Personalmangel.
Flugreisen und Pauschalferien haben sich im März in der Schweiz erneut verteuert. Laut dem Freizeit-Preisindex des Vergleichsdienstes Comparis stiegen die Preise gegenüber dem Vormonat um 3,9 beziehungsweise 5,2 Prozent.
Im Fünfjahresvergleich fällt der Anstieg noch deutlicher aus: Die Preise für Pauschalreisen legten um 33 Prozent zu, jene für den Luftverkehr gar um 77 Prozent, wie Comparis am Donnerstag mitteilte. Der Freizeit-Preisindex misst die Preisentwicklung in den Bereichen Freizeit, Kultur, Gastronomie und Reisen.

Comparis begründet den Anstieg mit hoher Nachfrage, Kapazitäts- und Personalmangel sowie höheren Energie-, Material- und Treibstoffkosten. Zusätzlichen Druck erzeugten die seit dem Iran-Krieg stark gestiegenen Kerosinpreise. «Fliegen wird noch teurer», so Comparis.
Parahotellerie und Automiete wurden günstiger
Auch Ausgaben rund um Haustiere verteuerten sich weiter. Tierärztliche Leistungen kosteten im März 2 Prozent mehr als im Vormonat. Im Fünfjahresvergleich stiegen die Preise für tierärztliche Behandlungen um 13 Prozent.
Besonders stark von der Teuerung betroffen waren Einpersonenhaushalte ab 65 Jahren. Sie verzeichneten innert Jahresfrist eine Preissteigerung von 1,4 Prozent. Bei Paaren mit Kindern fiel die Teuerung mit 0,7 Prozent am tiefsten aus.
Günstiger wurden im März dagegen unter anderem die Parahotellerie, die Automiete und das Carsharing. Der gesamte Freizeitwarenkorb verteuerte sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,9 Prozent.








