Fast sechs von zehn Beschäftigten in Ballungsräumen könnten Homeoffice nutzen

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    Deutschland,

    Homeoffice wird vor allem in Ballungsräumen angeboten - das Potenzial ist aber noch grösser.

    Arbeitnehmer im Homeoffice
    Arbeitnehmer im Homeoffice - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Analyse: Möglichkeiten besonders im Nordwesten Deutschlands «unausgeschöpft» .

    In Städten wie Berlin, Frankfurt, München oder Stuttgart könnten über 57 Prozent aller Erwerbstätigen überwiegend oder vollständig von zuhause arbeiten, ergab eine am Freitag veröffentlichte Analyse des Instituts für angewandte Sozialwissenschaft (Infas) und des Ifo-Instituts. Besonders im Nordwesten der Republik bleiben demnach viele Homeoffice-Möglichkeiten «unausgeschöpft».

    «In den Ballungsräumen ist der Dienstleistungssektor besonders stark vertreten. Das ist der Bereich, in dem besonders viel von zu Hause gearbeitet werden kann», erläuterte Ifo-Forscher Jean-Victor Alipour.

    Die Analyse der Homeoffice-Nutzung von Infas und Ifo beruht auf monatlichen Messungen seit Frühjahr 2020. Sie zeigt demnach insbesondere für Berlin und München, dass auch für die umliegenden Kreise eine hohe Quote von über 31 Prozent erreicht wird. Gering ist die Nutzung mit unter 21 Prozent in vielen Landkreisen von Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen und Schleswig-Holstein.

    Vor allem in München und Frankfurt gebe es für viele umliegende Landkreise ein «überdurchschnittliches Potenzial», erklärte Alipour. Auch in Dresden liege das Potenzial über dem Durchschnitt.

    Das Ifo-Institut hatte am Montag den Homeoffice-Anteil für Juni veröffentlicht; er lag vergangenen Monat laut Umfragen unter Unternehmen bundesweit bei 28,4 Prozent.

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