EU

    EU begrenzt Einfuhr chinesischer Hybridautos auf 350'000 pro Jahr

    Keystone-SDA
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    Belgien,

    Die Europäische Union will die Einfuhr von Hybridautos aus China auf jährlich 350'000 Fahrzeuge begrenzen. Darauf haben sich Brüssel und Peking geeinigt, wie ein EU-Vertreter am Montag mitteilte.

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    BYD-Fahrzeuge in Niedersachsen. (Archivbild) - keystone

    Damit dürften sich die chinesischen Exporte in die EU mehr als halbieren. Für das laufende Jahr wird noch mit rund 800'000 Fahrzeugen gerechnet. China deutete seinerseits an, dass es im Rahmen der Vereinbarung jährlich mindestens 302'000 Hybridfahrzeuge in die EU exportieren könne.

    Die Einigung war nach zweitägigen intensiven Verhandlungen in Peking erzielt worden. EU-Handelskommissar Maros Sefcovic hatte bereits am Freitag angekündigt, dass China einer Begrenzung der Ausfuhren von Hybridautos und Plug-in-Hybriden zugestimmt habe. Damit könnte die Einfuhr von mehreren Millionen Fahrzeugen innerhalb von vier Jahren verhindert werden.

    Der Handel mit Hybridautos gehört zu den besonders umstrittenen Themen zwischen der EU und China. Chinesische Hersteller drängen mit vergleichsweise günstigen Fahrzeugen zunehmend auf den europäischen Markt und setzen die heimische Autoindustrie unter Druck.

    Europäische Unternehmen und Politiker werfen China seit Jahren unfaire Handelspraktiken vor. Dazu zählen staatliche Subventionen, Währungsmanipulationen und Beschränkungen beim Zugang zum chinesischen Markt. Peking weist die Vorwürfe zurück und verweist auf die Wettbewerbsfähigkeit seiner Industrie.

    China hatte die erzielten Handelskompromisse am Samstag begrüsst. Sie hätten eine weitere Eskalation verhindert und ermöglichten einen «Neuanfang», erklärte Peking.

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    Kommentare

    User #1574 (nicht angemeldet)

    Schöne Globalisierung mit Freiem Handel. Und jetzt Plötzlich nicht mehr. Wie wird China Reagieren

    User #6340 (nicht angemeldet)

    Wenn man über Gesetze einen ausländischen Lieferanten daran hinder muss den Markt zu "überfluten", dann ist die heimische Wirtschaft grundsätzlich nicht fähig das Bedürfnis der Konsumenten zu befriedigen. Wirtschaftslehrgang, 2. Semester. Die heimische Wirtschaft ist nicht fähig die Bedürfnisse zu decken, sonst hätte die ausländische Wirtschaft keine Chance. Somit hat die EU die Hausaufgaben nicht gemacht.

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