Elektrizitätswerk Steinhausen ZG führt 2027 den Einheitstarif ein
Das Wasser- und Elektrizitätswerk Steinhausen im Kanton Zug schafft 2027 Hoch- und Niedertarifzeiten ab und führt den Einheitstarif ein. Im neuen Jahr kostet der Strom der Firma unabhängig von der Tageszeit gleich viel.

Wegen des Aufkommens der Solarenergie hätten die Hoch- und Niedertarifzeiten in den vergangenen Jahren an Bedeutung verloren, hielt das Unternehmen am Mittwoch in einer Mitteilung fest. Deshalb habe es die Unterschiede zwischen den Tarifen bereits schrittweise reduziert. Künftig fällt die Unterscheidung ganz weg.
Das Wasser- und Elektrizitätswerk Steinhausen will gemäss Mitteilung auch die Kategorien bei der Netznutzung vereinfachen. Aus bisher drei Kundengruppen werden zwei: Kunden mit Jahresverbrauch unter 50'000 Kilowattstunden und Grosskunden mit einem Jahresverbrauch von mehr als 50'000 Kilowattstunden.
Die Preise sollen im Durchschnitt und über die Kundengruppen hinweg etwa gleich bleiben wie im laufenden Jahr, wie es weiter hiess. Bei Grosskunden könne es zu höheren Kosten kommen. Über die Gewichtung einer sogenannten Leistungskomponente bei Grosskunden will das Unternehmen einen gleichmässigen Strombezug fördern und die Belastung des Netzes durch Leistungsspitzen reduzieren.
Die Wasser- und Elektrizitätwerk Steinhausen AG versorgt mit ihren 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über 10'000 Personen sowie Gewerbebetriebe mit Wasser und Strom. Sie ist zu 100 Prozent im Besitz der Gemeinde.






