Das kreative Geschäft mit dem Tod
Der Tod ist längst kein Tabuthema mehr. Findige Unternehmer bieten darum skurrile Bestattungen an.
Dass der Tod nicht das Ende allem Leben sein muss, zeigt ein Unternehmen aus Spanien. Mit Bios Urn kann man nach dem Tod mit der Natur verschmelzen. Das geht über eine biologisch abbaubaren Urne. Der untere Teil der Urne beinhaltet die Asche des Verstorbenen. Der obere ist mit einer Bodenmischung und einem Baumsamen gefüllt. Wird die Urne in den Boden eingesetzt, beginnt die Pflanze zu wachsen. Das Angebot ist weltweit erhältlich und mit 145 - 550 Euro (170 - 640 Franken) fast preiswert.
Das Wichtigste in Kürze
- Bisher entschieden sich viele Leute für die Erd- Feuer oder Gruftbestattung.
- Diverse Unternehmen bieten ausgefallene Alternativen an.
Erd-, Feuer- und Gruftbestattung. Das sind die drei bekanntesten und häufigsten Bestattungsarten der Schweiz. Doch der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das zeigt die Bündner Firma Algordanza, die Diamanten aus der Asche von Verstorbenen herstellt. Ausgefallene Alternativen gibt es auch bei anderen Unternehmen.
Bestattungswald
Das Unternehmen Die letzte Ruhe bietet eine Beisetzung im Bestattungswald an. Dabei kann zwischen Fluss-, Wald- und Waldwiesenbestattung gewählt werden. Es wird kein klassisches Grabmal errichtet, sondern der Ort selber dient als letzte Ruhestätte des Verstorbenen.

Asche zu Asche, Verstorbene zu Vinyl-Schallplatte
Verrückter gehts in Grossbritanien: Dort kann man die Asche des Verstorbenen auf einer Vinyl-Schallplatte pressen lassen. Bei Andivynily kann die Platte wahlweise mit Musik, Audio-Aufnahmen oder sonstigen Klängen bespielt werden. Mit 3000 Pfund (3900 Franken) ist das Ganze recht teuer - dafür zahlt man keine Friedhofsgebühren.

Zu einem Baum werden







