Chinas Aussenminister nutzt UN-Generaldebatte für Warnung vor Protektionismus

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    USA,

    Chinas Aussenminister Wang Yi hat bei der UN-Generaldebatte in New York vor den Folgen von Protektionismus gewarnt.

    Chinas Aussenminister Wang Yi bei der UN-Generaldebatte
    Chinas Aussenminister Wang Yi bei der UN-Generaldebatte - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wang: Zölle und Handelsstreit könnten die Welt in eine Rezession stürzen.

    «Die Lehren der Grossen Depression sollten nicht vergessen werden», sagte Wang am Freitag vor der UN-Vollversammlung. «Zölle und das Provozieren von Handelsstreitigkeiten, welche die globale Industrie und Lieferketten erschüttern, untergraben das multilaterale Handelssystem und die globale Wirtschaft- und Handelsordnung.»

    Solche Entwicklungen könnten die Welt gar «in eine Rezession stürzen», warnte der chinesische Aussenminister. Offensichtlich mit Blick auf die Strafzölle der USA gegen chinesische Produkte betonte Wang, sein Land werde niemals durch Drohungen eingeschüchtert oder «durch Druck unterworfen werden».

    Seit mehr als einem Jahr überziehen sich die beiden grössten Volkswirtschaften der Welt gegenseitig mit Strafzöllen in Milliardenhöhe und beeinflussen damit die gesamte Weltwirtschaft. US-Präsident Donald Trump beklagt regelmässig ein zu hohes Handelsdefizit mit China und wirft der Volksrepublik unter anderem Diebstahl geistigen Eigentums vor. Für Anfang Oktober planen Washington und Peking die Fortsetzung ihrer Gespräche zur Beilegung des Handelsstreits.

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