China plant strengere Regeln für KI-Modelle und Chips

    Melsada Zec-Zejnic
    Melsada Zec-Zejnic

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    China plant strengere Exportregeln für 40 Technologien, darunter 23 aus dem KI-Bereich. Auch grosse KI-Modelle und Chiptechnologien sind betroffen.

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    China plant strengere Kontrollen für den Export bestimmter KI-Technologien. - keystone

    Chinas Handels- und Wissenschaftsministerium wollen die Exportregeln für 40 Technologien aus KI, Biomedizin und Photovoltaik verschärfen. Dazu haben die Behörden einen Entwurf zur Überarbeitung des entsprechenden Technologiekatalogs veröffentlicht, berichtet «Reuters».

    Allein auf künstliche Intelligenz entfallen 23 Technologien. Dazu gehören grosse KI-Modelle, intelligente Agenten, Rechencluster und Technologien für das Design von KI-Chips, berichtet «Bloomberg».

    Die geplanten Beschränkungen können auch Modellgewichte und Quellcode erfassen, wenn bestimmte Leistungsschwellen überschritten werden. Bereits öffentlich zugängliche Technologien sollen dagegen grundsätzlich ausgenommen bleiben.

    China plant Ausnahmen bei KI-Exportkontrollen

    Das chinesische Handelsministerium begründet die geplanten Regeln unter anderem mit Sicherheitsrisiken und der Gefahr eines Missbrauchs von KI-Technologien. Nicht unter die geplanten Kontrollen fällt der reine Zugriff auf chinesische KI-Modelle über APIs, Webseiten, Apps oder Software-as-a-Service-Angebote, berichtet «Reuters».

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    China will unter anderem Technologien für das Design von KI-Chips stärker kontrollieren. - keystone

    Für bestimmte Open-Source-Technologien sieht der Entwurf zudem erleichterte Lizenzverfahren vor, berichtet «Bloomberg». Das Handelsministerium will zugleich Open-Source-Innovationen und internationale Zusammenarbeit nicht unnötig beeinträchtigen.

    Der Entwurf befindet sich derzeit in der öffentlichen Konsultation. Stellungnahmen können bis zum 15. November eingereicht werden, teilt das chinesische Handelsministerium mit.

    KI-Exportregeln inmitten des Technologiewettbewerbs mit den USA

    Seit dem 16. Oktober gilt zudem eine vorläufige Registrierungspflicht für Exporte der betroffenen Technologien, teilt das Handelsministerium mit. Erfasst werden unter anderem Eigentumsübertragungen ins Ausland sowie die Lizenzierung chinesischer Technologien zur Nutzung ausserhalb des Landes.

    Glaubst du, dass strengere Exportregeln die Entwicklung von KI bremsen könnten?

    Die Pläne kommen inmitten des anhaltenden Technologiewettbewerbs zwischen China und den USA. Die Nachrichtenagentur AP verweist zugleich auf Gespräche beider Länder über den sicheren Umgang mit künstlicher Intelligenz.

    Kommentare

    User #3581 (nicht angemeldet)

    Tja... und was exportiert Deutschland? Kebaps?

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