Burckhardt Compression will bis zu 220 Stellen abbauen
Burckhardt Compression plant den Abbau von bis zu 220 Stellen. In Winterthur könnten bis zu 150 Arbeitsplätze betroffen sein.

Burckhardt Compression plant einen Abbau von bis zu 220 Stellen weltweit. Davon sollen bis zu 150 Stellen am Standort Winterthur und bis zu 70 international entfallen, berichtet das «SRF».
Grund für die Massnahmen ist eine erwartete geringere Auslastung in den kommenden Quartalen. Das Unternehmen will deshalb die Organisationsstruktur vereinfachen und ausgewählte Funktionen zusammenlegen.
Auch Geschäftsprozesse sollen optimiert werden, während die Organisation in Indien weiter gestärkt werden soll. Burckhardt Compression beschäftigt derzeit gut 3300 Mitarbeitende, davon etwas mehr als 1000 in Winterthur.
Restrukturierung soll Kosten senken
Mit der Restrukturierung will Burckhardt Compression seine Kosten dauerhaft reduzieren. Nach vollständiger Umsetzung der Massnahmen erwartet das Unternehmen jährliche Einsparungen von rund 20 Millionen Franken, schreibt die «Cash».
Für die Umsetzung sind zudem einmalige Restrukturierungsaufwendungen von rund 3 Millionen Franken vorgesehen. Die «Finanz und Wirtschaft» berichtet ebenfalls über die geplanten Einsparungen und die Kosten des Restrukturierungsprogramms.
Die endgültige Zahl der betroffenen Stellen steht derzeit noch nicht fest. In der Schweiz wird zunächst ein Konsultationsverfahren mit der Arbeitnehmervertretung durchgeführt.
Entscheid über Stellenabbau folgt im September
Die Konsultationsphase läuft bis zum 9. September. Das Ergebnis soll Mitte September bekannt gegeben werden, wie das «SRF» unter Berufung auf einen Unternehmenssprecher berichtet.
CEO Fabrice Billard bezeichnete die Massnahmen als notwendig, um Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltigen Erfolg sicherzustellen. Zugleich räumte er ein, dass die angekündigten Veränderungen für potenziell betroffene Mitarbeitende Unsicherheit schaffen.

Die Vorschläge der Arbeitnehmervertretung sollen sorgfältig geprüft werden. Erst danach wird die endgültige Ausgestaltung des Programms festgelegt, schreibt die «Cash».








