Im Vergleich zum Vorjahr ist der Jahresumsatz 2021 in der Deutschschweiz um 6,5 Prozent gestiegen – trotz zeitweiligem Lockdown.
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Stapel von Büchern liegen auf den Tischen einer Buchhandlung. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Offensichtlich wird in der Schweiz während der Pandemie viel gelesen.
  • Zugelegt hat nebenbei auch der Online-Markt.

Der Deutschschweizer Buchhandel blickt auf ein erfolgreiches 2021 zurück: Im Vergleich zum Vorjahr ist der Jahresumsatz um 6,5 Prozent gestiegen – trotz zeitweiligem Lockdown. Zugelegt hat der Online-Markt. Offensichtlich wird in der Schweiz während der Pandemie viel gelesen.

Darauf lässt zumindest das Umsatzwachstum in den Deutschschweizer Buchhandlungen schliessen. Obwohl diese auch 2021 wochenlang geschlossen waren, war das Interesse der Leserinnen und Leser ungebrochen. Nach Schätzungen des Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verbands (SBVV) sei jedes zweite Buch online verkauft worden.

Auch kleine Buchhandlungen hätten profitiert

Von diesem Trend hätten laut einer Mitteilung von Donnerstag nicht nur die grossen, sondern auch die kleinen Buchhandlungen profitiert. Letztere hätten ihre Webshops ausgebaut. Zudem seien «viele Kundinnen und Kunden ihren lokalen Anbietern auch online treu», heisst es weiter.

Zu den Umsatzsteigerungen haben laut SBVV zwei Faktoren beigetragen. So seien Bücher durchschnittlich um 1,4 Prozent teurer geworden und es seien fünf Prozent mehr Bücher verkauft worden.

Das Weihnachtsgeschäft, das im abgelaufenen Jahr schon früh begonnen habe, sei wie gewohnt gut gelaufen. Es lag 2021 um 1,5 Prozent über dem Vorjahr. Der SBVV verweist in diesem Zusammenhang auf Untersuchungen, wonach Bücher nach Lebensmitteln die zweitbeliebtesten Weihnachtsgeschenke seien.