Birkenstock erwartet ein Fünftel mehr Umsatz

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    Der Sandalen-Hersteller Birkenstock konnte seinen Quartalsumsatz deutlich steigern. Für das gesamte Geschäftsjahr sind das gute Aussichten.

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    Birkenstock rechnet 2024 mit einem höheren Umsatz als im Vorjahr. - sda - KEYSTONE/EPA/SOEREN STACHE

    Der Sandalen-Hersteller Birkenstock erwartet nach einem schwungvollen Quartal auch im Gesamtjahr bessere Geschäfte. Der Umsatz dürfte im Geschäftsjahr 2023/24 (Ende Oktober) währungsbereinigt um ein Fünftel klettern, teilte die Birkenstock-Holding in London mit.

    Bisher hatte das Unternehmen ein Wachstum von 17 bis 18 Prozent als Ziel anvisiert. Birkenstock-Chef Oliver Reichert sieht weiterhin grosse Chancen mit den bestehenden Produkten, die seiner Aussage nach nur begrenzt von Modetrends abhängen.

    Im zweiten Geschäftsquartal (Ende März) steigerte Birkenstock den Umsatz um 22 Prozent auf gut 481 Millionen Euro. Vor allem Asien wuchs stark. Die Bruttomarge ging aber zurück, weil Birkenstock die Produktion ausbaut und das übergangsweise belastete.

    Nach schwachem Start an US-Börse legt die Birkenstock-Aktie zu

    Zudem hatte die Firma nach eigenen Angaben höhere Personalkosten zu schultern. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wuchs weniger stark als der Erlös: um sieben Prozent auf 162 Millionen Euro. Die entsprechende Marge betrug 33,7 Prozent.

    Unter dem Strich sprang der Gewinn um 45 Prozent auf 72 Millionen Euro nach oben. Im Vorjahreszeitraum belasteten höhere Fremdwährungsverluste, aktienbasierte Vergütungen und Umbaukosten.

    Birkenstock mit Hauptsitz in Linz am Rhein in Rheinland-Pfalz war im Oktober in New York an die Börse gegangen. Nach einem schwachen Start notiert der Kurs inzwischen über dem Ausgabepreis von 46 US-Dollar. Vorbörslich kletterte der Kurs am Donnerstag auf über 54 Dollar.

    Die Birkenstock-Holding hat ihren Sitz in London. Haupteigentümer ist die Beteiligungsgesellschaft L Catterton mit rund 81 Prozent der Anteile. L Catterton ist mit dem Luxusgüterkonzern LVMH und dessen milliardenschwerem Chef Bernard Arnault verbandelt.

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