Bericht: Energiewende hat eher geringe Auswirkung auf Beschäftigung

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Bern,

Die Bau- und Energiewirtschaft profitieren von der Förderung von erneuerbaren Energien und der Verbesserung der Energieeffizienz. Das schreibt der Bundesrat in einem Bericht. Doch auf die gesamte Beschäftigung habe die Energiewende eine eher geringe Auswirkung.

Für die Installation von Solarpanels werden laut einem Bericht des Bundesrates viele Arbeitskräfte benötigt. (Themenbild)
Für die Installation von Solarpanels werden laut einem Bericht des Bundesrates viele Arbeitskräfte benötigt. (Themenbild) - sda - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Bundesrat kommt im am Mittwoch verabschiedeten Bericht zum Schluss, dass die Wirtschaft trotz Ausrichtung der Energie- und Klimapolitik auf «Netto Null» Emissionen auf Wachstumskurs bleiben werde.

Der Bau- und der Energiesektor profitierten an meisten. Der Ausbau der Photovoltaik benötige viele Arbeitskräfte.

Anders ist die Lage in treibhausgas- und energieintensiven Wirtschaftsbereichen. Dort liegt laut Bericht die Beschäftigung unter dem Vergleichsszenario «Weiter wie bisher». Bliebe man bei diesem Szenario, könne aber das «Netto-Null»-Ziel bis 2050 nicht erreicht werden.

Leicht negative Beschäftigungseffekte sind laut Bericht auch beim privaten Verkehr und bei den fossilen Energien.

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